TAM - Theater an der Mauer - das nördlichste Freie Theater Österreichs mit ganzjährigem Spielplan
Nach der erfolgreichen deutschsprachigen Erstaufführung von "Endlich Leben" von Christian Giudicelli, die noch am 14., 16. und 18. April, jeweils um 20 Uhr, zu sehen war, präsentieren wir Ihnen diese Woche wieder eine interessante Premiere mit dem reizvollen spanischen Stück "Dona Rosita oder die Sprache der Blumen" von Federico Garcia Lorca, dem Autor von "Bernarda Albas Haus", das wir im Vorjahr am Spielplan hatten.
"Dona Rosita oder Die Sprache der Blumen"
Komödie von Federico García Lorca
Aus dem Spanischen von Thomas Brovot
Suhrkamp-Verlag
21., 23., 25., 27. April 2005, jeweils 20 Uhr
Zum Stück:
Die junge, temperamentvolle Rosita lebt im Hause ihres Onkels, eines schrulligen und versponnenen Blumenliebhabers, und wartet auf den fernen Verlobten, der mit dem Schwur auf ewige Treue und baldige Rückkehr nach Argentinien gereist ist.Der Briefkontakt zwischen dem Paar versiegt und die vom Bräutigam vorgeschlagene Ferntrauung findet nicht statt.
Doch Rosita hält fest an ihrem Traum der großen Liebe, weist alle Verehrer entgegen dem Willen der resoluten Haushälterin ab und bleibt ledig.
Rosita, die blühende Rose, gleicht der Rosa mutabilis im Gewächshaus ihres Onkels: Am Morgen ist sie rot, abends wird sie weiß und wenn es Nacht wird, verliert sie ihre Blätter."
In dieser Komödie kontrastieren Lebenslust und unbeschwerte Heiterkeit mit einem Hauch von Melancholie.
Zum Autor:
Federico Garcia Lorca wurde am 5. Juni 1898 in Fuentavaqueros bei Granada in Spanien geboren. Er studierte Philosophie, Literatur und Rechtswissenschaft in Granada, New York und Madrid, wo er seit 1919 lebte. Befreundet war er mit Salvador Dali, Luis Bunuel und Manuel de Falla, bei dem er Musikunterricht genoss und 1931 die Theatergruppe "La baraca" mitbegründete. Nach einer Europareise war Garcia Lorca 1929/30 in New York und 1933/34 als Regisseur eigener Stücke in Argentinien. Zwei Monate nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs wurde er am 19. August 1936 bei Viznar, Granada, von den Falangisten erschossen.
Sein letztes Werk, die Frauentragödie "Bernarda Albas Haus", wurde im TAM im Jahre 2004 aufgeführt.
Besetzung:
Dona Rosita (Lisa Bandhauer), Haushälterin (Veronika Schmidt), Tante (Helga Reiter), Erste Manola (Christine Reiterer), Zweite Manola (Annemarie Brunner), Dritte Manola (Gerda Kohlmayr), Erste Jungfer (Annemarie Brunner), Zweite Jungfer (Iveta Mahringer), Dritte Jungfer (Christine Reiterer), Mutter der drei Jungfern (Helene Arhant), Erste Ayola (Eveline Winter), Zweite Ayola (Martina Steindl), Onkel (Ilse Stumvoll), Neffe (Helmut Hutter), Professor der Volksw. (Willi Kainz), Don Martin (Horst Lunzer), Junge (Uschi Noe-Nordberg), 1. Arbeiter (Willi Kainz), 2. Arbeiter (Eveline Winter), Stimme (Christine Reiterer)
Ausstattung/Kostüme: Gerda Kohlmayr undAdele Schaden
Regie: Ewald Polacek
Eintritt: 14,-- Euro
Kartenvorverkauf und Kartenvorbestellungen per E-mail (Homepage), FAX, Telefon. Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden!
Adele Schaden, TAM-Geschäftsführung
Ewald Polacek, TAM-künstlerischer Leiter
TAM-Theater an der Mauer-das nördlichste Freie Theater Österreichs mit ganzjährigem Spielplan, Verein für Theater und Theaterpädagogik, 3830 Waidhofen/Thaya, Wiener Straße 9, Tel.: 02842/52955 FAX: DW 55, mailto:theater@tam.at , http://www.tam.at .
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