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Veranstaltungen und Festivals

s´Schönauer Kulturforum: Harpattack / Zur Wachauerin

Am 5. Oktober im Schönauerhof Ertl, Grossschönau

http://www.schoenauerkulturforum.org .

5.10.2005 um 19:30 Uhr
SCHÖNAUERHOF ERTL, 3922 GROSSSCHÖNAU 2

Kontakt: Paul Herzog, 0676/9467327

Harpattack
Fritz Glatzl und Reynhard Boegl

in zeiten wie diesen, wo synthetische computersounds, homogenisierter rock, remixes von remixes,... die hörgewohnheiten der menschheit bestimmen ist "echte, erdige musik" eine willkommene abwechslung...
wie der slogan - acoustic blues and other related stuff - schon sagt ist dies kein blues-duo im klassischen sinn. es ist viel mehr die zusammenarbeit zweier eigenständiger musiker mit jeweils eigenen musikalischen vorlieben und stilen. und da beide vom blues/rock kommen liegt das ergebnis nahe: blues, folk, rock und ballads...
die gitarre ist hier nicht nur begleiter, die harp nicht nur solo-instrument. cover-versionen von blues-rock-klassiker werden auf das wichtigste reduziert und die vielen eigenkompositionen prägen den sound: offen, ehrlich, spontan, mit viel musikalischem spielraum und ohne die wurzeln zu verlieren!


Zur Wachauerin
haben im November 2003 mit Kalmuk ihre erste CD veröffentlicht. Der Untertitel Wachauer Landler mit Biss macht bereits klar, dass sich die Musik lokaler Besonderheiten annimmt. Die drei großen W der Region, sprich Wachau, Waldviertel und Wein stehen im Mittelpunkt der zwanzig Titel (neunzehn plus ein hidden track).
Michael Bruckner und Fabian Pollack (akustische Gitarren), ansonsten in zahlreichen Bands tätig, die eher der improvisierten, experimentellen und jazzigen Musik zuzuordnen sind, rücken die bekannten Volkslieder des Wachauer Haus- und Hofkomponisten Prof. Ernst Schandl (Wachau, Wachau, Du Träumerin) mittels Gitarrenarrangements und -interpreta-tionen in ein neues, moderneres Licht, ohne dem traditionellen Charakter der Kompositionen untreu zu werden.
Wolfgang Kühn, Mitbegründer des Unabhängigen Literaturhauses NÖ und der Literaturzeitschrift DUM - Das Ultimative Magazin, steuert die ironisch-schrägen, teils rhythmisierten Texte bei, deren Inhalte mitunter Telefonbüchern und Speisekarten entnommen sind. Ländliche Phänomene wie der Dorftratsch und die Jagd finden in den vorwiegend mundartlich gesprochenen Texten ebenso ihren Niederschlag wie Ausdrücke aus der Weinfachsprache, wie zum Beispiel die Kamptaler Befindlichkeits-variationen, die mit über vierzig verschiedenen Ausdrücken übermäßigen Alkoholgenuss zu kategorisieren versuchen.
Im Frühjahr 2002 gegründet, treten "Zur Wachauerin" seit Herbst 2002 in verschiedensten Locations auf, von Vinotheken, Heurigenlokalen und Bühnenwirtshäusern angefangen bis hin zu Theaterbühnen (Theater am Spittelberg) und Festivals (Glatt & Verkehrt).
Für 2005 ist neben der Zusammenarbeit mit "die strottern" auch ein Mix-projekt mit der Hiphoperin Mieze Medusa geplant, sowie die Veröffent-lichung einer neuen CD. (Die 2. Auflage von "Kalmuk" erschien im Jänner 2005.

PRESSESTIMMEN

"Welche Stilrichtung?" Volxmusikszene? Jazzszene? Crossoverszene? Da spielen zwei Gitarristen völlig unaufgeregt auf ihren Gitarren, schaffen Stimmungen, beschreiben Zustände, und ein ebenfalls völlig unaufgeregter Literat macht, was Literaten so machen; er liest seine Texte vor. Punk. Mehr passiert nicht auf der Bühne. Aber wie hier quasi nix passiert, ist schlicht und ergreifend sensationell.
(Alfred Krondraf, CONCERTO 5/2004)

"Du bist des Fettaug´ in meiner Supp´n / Am Wäschelei´l bist du die Klupp´n." - "Waldviertler Liebeserklärungen" zeichnen sich durch besonderen Charme aus. Zumindest wenn man nach den Texten des Mundartpoeten Wolfgang Kühn geht, dessen beeindruckende Sprachgewalt im Rahmen des Trios "Zur Wachauerin" herrliche Blüten treibt.
(Andreas Felber, DER STANDARD, 07 04 2004)

Beim Projekt "Kalmuk" komponieren nun die beiden Gitarristen Bruckner und Pollack Musik von Ernst Schandl mit der experimentellen Lyrik von Wolfgang Kühn, der seine Texte nicht singt, sondern eher rhythmisch spricht. In der amerikanischen Popmusik würde man das als Rap bezeichnen, hier also "Do-naurap".
(Rainer Maria Kalchhauser, AUFHORCHEN, Radio NÖ, 30 12 2003)

Ironisch-schräge und zum teil rhythmisierte Texte behandeln ländliche Phänomene, Dorftratsch, Speisekarten und benamen 40 Variationen übermäßi-gen Alkoholgenusses und 26 diesbezügliche Vorstudien. Musikalisch schnappte sich das Trio einige Volkslieder des Wachauer Haus- und Hofkomponisten, den Träger des Weissenkirchner-Rieslingorden, Prof. Ernst Schandl, und führte diese in ein moderneres Licht ohne den traditionellen Charakter außer Acht zu lassen.
(Manfred Horak, GLATT & VERKEHRT 2003)

Eine satirische Auseinandersetzung mit dem volkstümlichen Leben der Region Wachau, bissig zwar, aber nie verletzend. Das ist Volksmusik im Wandel der Zeit!
(Kultur & Freizeit, MÜHLVIERTLER RUNDSCHAU 02/04)

Eine gelungene Suche auf den Spuren des Weltkulturerbes rund um Krems die Donau aufwärts.
(AUGUSTIN Nr. 132, 02/04)

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