Am Freitag, 2. Dezember 2005, um 19.00 Uhr, wird die Ausstellung "sinnes.freudig" der Künstlerin Christina Gschwantner in der "Alten Schmiede" in Schönberg/Kamp eröffnet. Über die künstlerische Tätigkeit der Malerin spricht Ingrid Brandstetter. Anschließend kann man die Weine des Winzers Stefan Leopold aus Schönberg-Neustift verkosten. Die Ausstellung ist bis 26.02.2006 zu sehen. ÖZ: SA und SO 11.00 - 18.00 Uhr (24.12.-6.1. geschlossen).
Christina Gschwantner, geb. 1975, studiert Grafik und Malerei an der Universität für angewandte Kunst. Währenddessen mehrmonatige Aufenthalte in Griechenland, Mexiko und New York. 2001 erhält sie das Förderungsstipendium der "Anni und Heinrich Sussmann Stiftung". Nach dem Ende ihres Studiums folgt ein einjähriger Aufenthalt in Australien. Nach ihrer Rückkehr entschließt sie sich als selbstständige Grafikerin, Illustratorin und freie Künstlerin zu arbeiten. Sie nimmt am Förderungsstipendium "premiere" (EU-Förderung) teil. Es folgen verschiedenen Ausstellungen im Raum Wien und Niederösterreich. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit als Malerin, gestaltet sie auch Dinge des täglichen Lebens wie Kalender, Montessori Lehrmaterial oder Karten.
Ihrer künstlerische Tätigkeit als Malerin begleitet sie schon seit Kindauf durch die verschiedensten Lebensphasen und war immer schon wichtiger Bestandteil ihres Seins. Die Malerei ist Teil des Alltags. Erlebtes wird bearbeitet und verarbeitet. Die Bilder entstehen aus einer Ansammlung von Eindrücken, Erlebnissen, Momenten, Gefühlen und Gedanken. Sie entstehen sozusagen aus dem Leben heraus und der momentane Seinszustand spiegelt sich zweifellos in den Arbeiten wieder. Das spannende Element dabei ist der Einsatz von Raum und Räumlichkeit, Proportion und Rhythmus. Wobei die Beschäftigung mit der Grafik ganz wesentlich in den malerischen Arbeiten zu sehen und zu spüren ist. Grafische Aspekte werden mit malerischen Aspekten verbunden und begeben sich so in einen spannenden Dialog. Inhalte und Motive nimmt sie aus der täglichen Lebenswelt, setzt sie jedoch frei um. Das heißt, die Dinge sind zwar der Wirklichkeit entnommen, werden aber in einer freien spielerischen Manier umgesetzt. Ganz wichtig ist dabei, dem Betrachter genügend Platz, Raum und Freiheit für eigene Gefühle und Interpretationen zu lassen.
Alte Schmiede
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