Die Gemeinden Altmelon, Arbesbach, Groß Gerungs, Langschlag und Rappottenstein arbeiten seit vier Jahren auf Basis einer ARGE in der Kleinregion Waldviertler Hochland zusammen. Am Kleinregionentag im November 2005 erklärte LH-Stv. Gabmann, dass Gemeindekooperationen in NÖ besonders gefördert werden.
Die Bürgermeister der Kleinregion Waldviertler Hochland arbeiten aktiv an einer guten Zusammenarbeit in den verschiedensten Bereichen und fördern nun nach der Erstellung eines Kleinregionalen Entwicklungskonzeptes die Umsetzung der erarbeiteten Projektansätze. Eine gemeinsame Homepage, die die einzelnen Gemeinden verlinkt, soll einerseits die Kleinregion nach außen bekannter machen, andererseits das Regionsbewusstsein in der Bevölkerung stärken.
"Meine Amtskollegen und ich setzen verstärkt auf eine gemeinsame Vorgangsweise. Wir Bürgermeister fördern und unterstützen engagierte Personen und Betriebe, die in der Kleinregion Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität umsetzen wollen!" bekräftigt ARGE-Sprecher Bgm. OSR Igelsböck, "wir geben Anregungen, wir bemühen uns um Förderungen, wir bauen an Kooperationen, allerdings operativ müssen die Menschen in der Region selbst aktiv werden."
Die Gruppe der Reiter- und Gastronomiebetriebe arbeitet bereits gemeinsam am Projekt "Pferdeparadies Waldviertler Hochland". Sichere Reitwege, ein erlebnisreiches Reitangebot und die Vernetzung mit der Mühlviertler Alm und der Pferderegion Nordwald sind Maßnahmen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. An ähnlichen Zielen arbeitet die Gruppe der Wanderführerinnen und -führer. Erlebniswanderungen, die dem Gast die Einzigartigkeit der Natur in all ihren faszinierenden Facetten zu den verschiedensten Tages-, Nacht- und Jahreszeiten zeigen, sollen einerseits geprüften Wanderführern ein Einkommen sichern, andererseits die großen Vorteile des Naturraumes der Kleinregion aufzeigen und bekannt machen. Wenige wissen um das Heilmoor, das im Gemeindegebiet Altmelon abgebaut wird. Eine gezielte Vermarktung und eine verbesserte Abnahme in der eigenen Region tragen zum Bekanntmachen als Gesundheitsregion bei.
Das Hallenbad in Gr. Gerungs ist ein wichtiges sportliches Zentrum, das von den Schulen der Region und der Bevölkerung gerne genutzt wird. Allerdings im Hinblick auf ein florierendes touristisches Angebot muss das Bad neu gestaltet und attraktiviert werden. Gemeinsam mit der Kleinregion soll nun ein Konzept erarbeitet werden.
Das erste und bereits florierende Projekt "Holzland" soll nun in einem zweiten Schritt erweitert werden. Gemeinsam bemühen sich die Gemeinden um entsprechende Förderungen. Das Projekt der Weidefleischvermarktung steht ziemlich am Anfang. 5 Biolandwirte aus der Region besuchen in den nächsten Tagen eine Region mit Weidefleischvermarktung, um die dort gewonnenen Erkenntnisse im Waldviertler Hochland umsetzen zu können.
Die Kleinregion hat Vieles vor. Die fünf Bürgermeister sind sich jedenfalls einig, dass Kooperation der richtige Schritt in unserer modernen schnelllebigen Zeit ist. Wenn auch der Weg steinig und zeitaufwendig ist, so rechtfertigt der Erfolg alle Mühen. Das Waldviertler Hochland soll bekannt und attraktiv werden, damit sich die Bevölkerung und die Gäste wohl fühlen. http://www.waldviertler-hochland.at .
Info: Helene Höfinger, Regionalmanagement-Büro Waldviertel, 0676/812 20218, mailto:Helene.hoefinger@noel.gv.at .