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Veranstaltungen und Festivals

Neue Attraktionen auf dem kaiserlichen Festschloss Hof

Schlosshofer Gartentage 25. - 27. Mai

Dank zusätzlicher Investitionen von vier Millionen Euro kann sich Österreichs größte Schlossanlage auf dem Lande in der Saison 2006 noch schöner, noch authentischer und noch eindrucksvoller präsentieren. Während der eben zu Ende gegangenen Winterpause ist Schloss Hof seinem ursprünglichen barocken Erscheinungsbild wieder ein Stück ähnlicher geworden. Die Revitalisierung des Neptunbrunnens konnte abgeschlossen werden, die Blütenpracht im barocken Terrassengarten hat sich vervielfacht, auf dem Meierhof gedeihen noch mehr Heil- und Küchenkräuter als schon bisher, und in der Belétage des Schlosses haben weitere Original-Möbel und Kunstgegenstände aus dem Besitz Prinz Eugens und Kaiserin Maria Theresias Einzug gehalten. Zudem konnte Direktor Kurt Farasin beim Presse-Empfang am 10. Mai eine historische Sensation präsentieren: Zwei jüngst in Tirol aufgetauchte Pläne aus dem 18. Jahrhundert vermitteln bedeutende Einblicke in die Baugeschichte von Schloss Hof und liefern wertvolle neue Hinweise für die detailgenaue Rekonstruktion des barocken Terrassengartens.

Neptunbrunnen im neuen Glanz
Erstmals nach über 150 Jahren entsteigen dem Neptunbrunnen im Ehrenhof des Schlosses wieder Wasserfontänen. Als 2003 die Revitalisierung von Schloss Hof begann, wusste man lediglich aus historischen Quellen, dass hier eine reich ausgestattete Brunnenanlage angelegt worden war. Im Lauf des 19. Jahrhunderts hatte man das Becken überschüttet und den Skulpturenschmuck abtransportiert. In detektivischer Recherchearbeit konnten in den vergangenen Jahren jedoch bedeutende Teile wieder ausfindig gemacht oder detailgetreu rekonstruiert werden, sodass sich der Neptunbrunnen wieder als eine der imposantesten barocken Brunnenanlagen Österreichs präsentiert - auch wenn der Platz des Namen gebenden Gotts vorläufig leer bleiben muss: Vom Dreizack-bewehrten Beherrscher der Meere, wie ihn uns Canalettos Gemälde überliefert, fehlt bis heute jede Spur.

Neue Pflanzenpracht
Auf 2,2 Hektar wurden im barocken Terrassengarten neue Beetflächen angelegt. Schon in wenigen Wochen wird sich die Blütenpracht von den Schloss-nahen Broderien bis zur March-nahen sechsten Terrasse erstrecken, auf der in den letzten Tagen und Wochen 8.000 rosa, weiß und rot blühende Blumen ausgepflanzt wurden. Ebenfalls beträchtlich gewachsen ist auch der Artenreichtum im Cottagegarten auf dem Meierhof. Die Anlage verfügt nun auch über einen Naschgarten und einen Weinviertler Garten, in dem allerlei traditionsreiche, heute aber nur noch selten zu findende Gemüsesorten kultiviert werden. Eine besonders stimmungsvolle Gelegenheit zur Erkundung bietet sich zwischen 25. und 27. Mai im Rahmen der Schlosshofer Gartentage.

Von der Gartenkunst zur Genusskultur
Neue Exponate und zwei audiovisuelle Installationen bereichern ab 2006 die Appartements Prinz Eugens und Kaiserin Maria Theresias. In den Räumen des Feldherrn wurden Präsentationen zu den Themen "Barocke Gartenkunst" und "Schreiben im Barock" arrangiert. Im Appartement der Monarchin konnte zusätzlich zu den schon im vergangenen Jahr authentisch wieder eingerichteten Räumen nun auch das Dienerzimmer mit dem originalen Mobiliar ausgestattet werden. Eine hier gestaltete Präsentation ist den im Barock überaus begehrten Luxusgetränken Kaffee, Tee und Schokolade gewidmet.

Kostbare historische Pläne entdeckt
In Tiroler Privatbesitz sind vor kurzem zwei historische Pläne der Gartenanlage von Schloss Hof aufgetaucht. Mit Hilfe der älteren Darstellung aus der Zeit um 1730 lässt sich erstmals dokumentarisch belegen, dass der zu den bedeutendsten barocken Gartenkünstlern zählende Anton Zinner maßgeblichen Anteil an der Planung und Gestaltung des Schloss Hofer Gartens hatte. Geradezu unschätzbaren historischen Wert erhält das Dokument zudem durch die detaillierte Skizzen der Treillage-Architekturen. Sie ermöglichen jetzt eine originalgetreue Rekonstruktion der Pavillons und Portalbauten, von deren ursprünglichem Erscheinungsbild bisher nur wenig bekannt war. Der zweite nunmehr entdeckte Plan ist um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden und stellt die Gesamtanlage dar. Neben wichtigen Hinweisen auf strukturelle Veränderungen, die nach dem Tod Prinz Eugens geplant wurden, gibt er auch Aufschluss über die bisher nicht exakt dokumentierten, zum Schlossbesitz gehörigen Wein- und Küchengärten. Beide Pläne wurden von der Republik Österreich erworben und werden in den kommenden Monaten auf Schloss Hof zu sehen sein.

Info: Kaiserliches Festschloss Hof, 2294 Schlosshof 1, Tel. 02285/20 000 http://www.festschlosshof.at . Bis 1. November 2006 täglich 10-18 Uhr, Führungen täglich 11, 14 und 16 Uhr.

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