Das Thema "Migration" ist zur Zeit ein beliebtes Steckenpferd auf dessen Rücken populistische, wie rassistische Politik gemacht wird. Abseits von Wahlkampf und seinen Ausformungen gibt es jedoch unterschiedliche Arbeiten an der Öffentlichkeit, die versuchen in den vereinnahmenden Mehrheitsdiskurs zu intervenieren: Z. B. die neue Ausgabe der Kulturrisse "Migration und Kulturarbeit", die sich zum einen mit migrantischen Positionierungen in der Kulturarbeit und zum anderen mit den bevorstehenden Nationalratswahlen beschäftigt. Welches sind aber die möglichen Szenarien für die Zeit nach den Wahlen? Eine Veranstaltung in Kooperation mit Verborgene Geschichte/n - Remapping Mozart
Kulturrisse 03/06: Migration und Kulturarbeit. Aus dem Inhalt: Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft. Zur kulturellen Praxis von MigrantInnen. Mark Terkessidis "Let It Be Known" Die eigene Geschichte selbst schreiben. Gespräch zwischen Araba Evelyn Johnston-Arthur, Ljubomir Bratic und Stephanie Njideka Iroh. Migrantische Kulturarbeit: verqueeren? Politische Kulturarbeit von Migrantinnen abseits national festgelegter Räume. Vlatka Frketic. Wir wollen keine isolierten Inseln darstellen. Medienarbeit als Teil migrantischer Kulturarbeit. E-Mail-Interview mit Simon Inou. Über die Nutzung des Kapitals! Reflexion der Allianz zwischen maiz und KUPF. Rubia Salgado und Stefan Haslinger
Bestellungen: Kulturrisse 0306 "Migration und Kulturarbeit" Einzelpreis: 6,00, Jahresabo: 22,00 StudentInnenabo: 17,00 (erscheint mind. 4x im Jahr). Die Ausgabe ist auch in folgenden Buchhandlungen erhältlich: In Wien: a.punkt, Anna Jeller, Leporello, Phil, Prachner (MQ), Winter. In Linz: Lentos Shop. In Berlin: b_books, pro qm
Diskussion "Migration und Kulturarbeit" mit Simon Inou (Afrikanet.info), Daniela Koweindl (kulturrisse), Radostina Patulova (fields of transfer), Ljubomir Bratic (Initiative Minderheiten), Moderation: Belinda Kazeem (Schwarze Frauen Community) am 22. September 2006, 19h, brick-5, Fünfhausgasse 5. Info: IG Kultur Österreich, Gumpendorfer Str. 63b, 1060 Wien, Tel. +43 (01) 503 71 20, Fax. +43 (01) 503 71 20 - 15, http://www.igkultur.at/ .