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Veranstaltungen und Festivals

Der 1.Tullnerfelder Literaturtag in der Leopold Figl Gemeinde Michelhausen

mit Christoph Ransmayr am 21. Oktober 2006

Der Gemeinde Michelhausen und dem Tullnerfelder Kulturverein ist ein Top- Engagement gelungen. Einer der interessantesten Schriftsteller Europas - Christoph Ransmayr - kommt ins Tullnerfeld. Am Samstag den 21. Oktober im Rahmen des 1.Tullnerfelder Literaturtages wird Christoph Ransmayr aus seinem neuen Buch "Der fliegende Berg" lesen.

Das Besondere ist noch dazu, bei freiem Eintritt!

Der fliegende Berg
»Der fliegende Berg« ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in den Transhimalaya, nach dem Land Kham und in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort wider besseres (durch Satelliten und Computernavigation gestütztes) Wissen, einen bislang unentdeckten, namenlosen Berg zu suchen, vielleicht den letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Auf ihrer Suche begegnen die Brüder nicht nur der archaischen, mit chinesischen Besatzern und den Zwängen der Gegenwart im Krieg liegenden Welt der Nomaden, sondern auf sehr unterschiedliche Weise auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und schließlich in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein und seines verlorenen Bruders tatsächliches, lange verborgenes, niemals ganz zu vermessendes und niemals zu eroberndes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, ja der Entdeckung der Wirklichkeit, macht sich der Überlebende am Ende ein zweites Mal auf den Weg.

Den Geschichten dieses Erzählers zu folgen, bedeutet am Gipfel des Everest die atlantische Brandung zu hören

Info: mvm 0699 11 72 32 48-Martina Müllner http://www.mvmfranzmuellner.at .
Gemeindesaal Michelhausen, Tullnerstraße 16, 3451 Michelhausen
Einlass 19 Uhr - Beginn 19:30 Uhr
Eintritt frei!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kurzbiografie
Geboren am 20. März 1954 in Wels/Oberösterreich.
Kindheit in Roitham bei Gmunden, Oberösterreich.
1972-78 Studium der Philosophie und Ethnologie an der Universität Wien.
1978-82 Kulturredakteur der Monatszeitschrift "Extrablatt".
Freier Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften im deutschsprachigen Raum, Reportagen und Essays für "Transatlantik", "Merian" und "Geo".
Seit 1982 freiberuflicher Schriftsteller.
Verbringt seit dem Erscheinen seines Romans "Die letzte Welt" die Hälfte des Jahres auf Reisen.
Lebt in West Cork / Irland.

Preise Auszeichnungen (Auswahl)
1986-88 Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien
1988 Anton-Wildgans-Preis
1992 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
1995 Franz-Kafka-Literaturpreis
1995 Franz-Nabl-Preis
1996 Europäischer Literaturpreis "Prix Aristeion" für den Roman "Morbus Kitahara"
1997 Solothurner Literaturpreis
1997 Kulturpreis des Landes Oberösterreich
1998 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg
2001 Nestroy-Theaterpreis
2004 Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg
2004 Würdigungspreis für Literatur des Bundeskanzleramtes
2004 Bertold-Brecht-Preis

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