Galerie Blaugelbezwettl, Propstei 1, 3910 Zwettl
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Kunstgespräch
Norbert Fleischmann im Gespräch mit Ingo Nussbaumer, 21 Uhr
Ausstellungsdauer: 4. November - 19. November 2006
Öffnungszeiten: Freitag / Samstag / Sonntag 14 - 18 Uhr
- Norbert Fleischmann stellt in seiner Malerei stets Gegensätzliches, auf den ersten Blick Unvereinbares und Heterogenes nebeneinander. Ein ästhetisches System von Oppositionen. Einerseits markieren gewisse Bilder eine Aktualisierung bildnerischer Konventionen (Romantik), andererseits finden sich gänzlich a-mimetische Bilder in den Serien Fleischmanns. In diesen geht es ganz und gar um non-repräsentative Darstellungsformen, um bildautonome ästhetische Momente, um´Dinge als Zeichen ihrer selbst´....
...Das Programm seiner Malerei bildet eine Art semiotischen Sampler. Malerei versteht sich hier in einer konzeptuellen Dimension, als Schaltstelle des semiotischen Tauschs, als Abbild von Abbildern...
"Wir schreiben immer auf und über schon vorhandene Texte, sind immer a priorisch in die/eine Sprache hineingeboren, die uns bzw. unser Denken strukturiert. ´Ich´ ist immer schon ´viele´. "In diesen ästhetischen Kommunikationen inszeniert sich das als unbestimmbar bestimmte Individuum. Es inszeniert sich als Beobachter, der nicht festzulegen ist. (...) Damit wird der Beobachter wieder zurückgebunden in die Operationen, denen er sich verdankt."
(15 Dirk Baecker, Das Programm der Kultur, in: ders.: Wozu Kultur?, Kadmos, Berlin, 2000, vgl. S. 129-132.) - zitiert aus:´order by fluctuation´ Anmerkungen zur "Matrix semiotischer Einzelheiten in der Malerei von Norbert Fleischmann