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Veranstaltungen und Festivals

Artaward 5/06, Ausstellung: BERTRAM HASENAUER

Vernissage 25. Jänner, 18.30 Uhr, Artlounge im Strabag Haus, Wien

Begrüßung: Hans Peter Haselsteiner
zum Werk: Dr. Benjamin Meyer-Krahmer
Ausstellungsdauer: 26.01.-23.02.2007

Das Strabag Kunstforum freut sich, zur Eröffnung der Ausstellung von BERTRAM HASENAUER - TOMORROW WILL BE DIFFERENT herzlich einzuladen!

Das Werk des Künstlers wurde beim Strabag Art Award 2006 mit einer Anerkennung gewürdigt und wird nun in einer großen Einzelausstellung in der Art Lounge im Strabag Haus gezeigt. Der mit EUR 10.000 dotierte Art Award sowie vier Anerkennungen in der Höhe von je EUR 2.000 wurden am 11.Mai 2006 zum elften Mal in der Art Lounge im STRABAG HAUS vergeben. Der Preisträger des Art Award 2006 ist: SIGGI HOFER. Die Annerkennungen erhielten: SEVDA CHKOUTOVA, BERTRAM HASENAUER, DRAGO PERSIC, DEBORAH SENGL. Der Kunstförderungspreis ist jungen österreichischen Künstlern bis 40 Jahre gewidmet und umfasst den Bereich Malerei und Grafik.

Die Zeichnungen von Bertram Hasenauer öffnen Räume von scheinbar unbegrenzter Ausdehnung, die im Schauen des Portraitierten und des Betrachters entstehen. Zwischen Introspektion und Beobachtung changierend, unterlaufen seine Bilder die Grenzen von innen und außen. Imagination und Wahrnehmung überlagern einander. Dr. Benjamin Meyer-Krahmer

Die porträthaften Bilder Betram Hasenauers bilden eine Typologie des Zeitgenössischen. Jedes Einzelne besteht als Abbild der Realität, ohne die realistische Darstellung eines identifizierbaren Individuums zu sein. Jedes ist aus anderen Vorbildern entwickelt und greift durch das Zwischenmedium der Fotographie auf unterschiedlichste Personen und Gesten zurück. Alle vereinen in sich Merkmale und Charakteristika unterschiedlichster Personen, gemein ist ihnen einzig ihre Jugend und eine gewisse Androgynität. In seinen gemalten Porträts bietet Hasenauer einen fein differenzierten Blick auf das vorgebliche Wesen idealistischer Figuren. Sie sind Darstellungen konzentrierter Wirklichkeit. Axel Lapp 2004

Hasenauer setzt sich in seinen Arbeiten unter anderem mit dem breiten Spektrum nonverbaler Kommunikation auseinander - Gesten, Posen, Körperhaltungen - was können sie aussagen, wie werden sie vom Betrachter interpretiert? ....
Stets werden die Modelle alleine, in einer deutlichen Pose, vor einem neutralen weißen Hintergrund präsentiert. Durch die elaborierte Art der Umsetzung - der Künstler trägt die Farbe wie einen dünnen Film sorgsam auf einer fein strukturierten Grundierung auf - wird die irritierende Ober-Fläche noch betont und in den Vorder-Grund gestellt. Die Dargestellten wirken abwartend, sie verharren in ihrer suchenden Melancholie, Vergangenheit und Zukunft scheinen in diesen Bildern zusammen zu fallen - dieser von Hasenauer gekonnt konstruierte, schwebende Zustand zieht den Betrachter in seinen Bann. Benjamin Meyer-Krahmer

Nähere Informationen: Barbara Baum, Tanja Skorepa, Strabag Kunstforum, Donau-City-Straße 9, 1220 Wien, Tel: +43/ (0)1/ 22422 -1848, mailto:kunstforum@strabag.com , http://www.strabag-kunstforum.at .

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