Anton Bruckner, der große symphonische Architekt, hat in seiner Fünften Symphonie den Bauplan eines orchestralen Doms ausgeführt. Die in die Höhe strebenden Fanfaren und die weihevollen Choralthemen erwachsen in einer kontrapunktischen Kunst, wie sie die abendländische Kunst seit Bach nicht mehr erlebt hat. Und wie bei Bach verschmelzen auch bei Bruckner geistliche und weltliche Aspekte zu einer einheitlichen Tonsprache.
Der Erste Gastdirigent der Tonkünstler, Michail Jurowski, bereitet Bruckners «Klangdom» mit Musik von Hugo Wolf vor, der einst in Wien zu den glühendsten Verehrern und Fürsprechern seines Lehrers Bruckner zählte. Der junge, international schon gefeierte Bariton Florian Boesch wird sieben ausgewählte Lieder, von denen Wolf selbst Orchesterfassungen angefertigt hat, singen.
Im Klangdom
So 28. 1., 16 Uhr, Wien, Musikverein, Großer Saal
Mo 29. 1., 19.30 Uhr, St. Pölten, Festspielhaus, Großer Saal
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MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1/e-1.2, 1070 Wien
T: (01) 586 83 83, F: (01) 587 64 92, mailto:tickets@tonkuenstler.at .
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