Den neuen Film vom finnischen Regisseur Aki Kaurismäki "Lichter der Vorstadt" gibt es am Freitag, 16.März, um 22:00 Uhr und am Mittwoch, 21.März, um 20:30 Uhr in der Filmbühne Waidhofen zu sehen:
In signalstarken Farben und voller finnischer Melancholie erzählt der Film über das einsame Leben des Wachmanns Koistinen, der seine Runden in einer Shopping Mall am Rande von Helsinki dreht. Sein Schlüsselbund rasselt an vergitterten Schaufenstern entlang. Er fährt eine Rolltreppe hinauf. Man vernimmt nur ein leises Sirren, wenn sich Schiebetüren öffnen. Nachtwächter sind meist schweigsame Einzelgänger, für Koistinen gilt das auch außerhalb der Dienstzeit
Als er eines Tages die Bekanntschaft der schönen und geheimnisvollen Blondine Mirja macht, glaubt er, endlich eine Frau gefunden zu haben, die er liebt. Aber Mirja, eiskalte Femme Fatale und ausgesandter Lockvogel ihres kriminellen Freundes, nutzt seine Gutmütigkeit nur aus...
Lichter der Vorstadt ist der dritte Teil der Trilogie Kaurismäkis, die man am besten als "Loser-Trilogie" bezeichnet. "Wolken ziehen vorüber" (1996) behandelte das Thema Arbeitslosigkeit, in "Der Mann ohne Vegangenheit" (2002) versuchte ein Mann ohne Gedächtnis sich ein neues Leben aufzubauen und ein Zuhause zu finden. "Lichter der Vorstadt" schließlich widmet sich ganz dem Thema Einsamkeit und schöner kann man dieses kaum inszenieren.
Doch Kaurismäki bestärkt auch darin, die Hoffnung auf Zweisamkeit nie ganz aufzugeben...
Kartenreservierungen unter 07442 / 52 5 93
Infos: http://filmzuckerl.filmbuehne.at .
"Filmzuckerl"-Programmkino Waidhofen/Ybbs ist ein Projekt der Kunstbank Ferrum