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Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung "Terrea Arte" Irena Rácek 1977-2007

30 Jahre Leben und Schaffen in Niederösterreich

Seit 30 Jahren lebt die Künstlerin Irena Racek im niederösterreichischen Weinviertel. Eine retrospektive Ausstellung möchte diese Zeit Revue passieren lassen. Nachdem Irena Racek gemeinsam mit Ehemann Milan 1968 vor den Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten aus der Tschechoslowakei nach Wien geflohen war, fand sie nach neun Jahren ihr neues Zuhause in Sitzendorf an der Schmida. Von diesem Ort, der ihn umgebenden Landschaft und der darunter liegenden Geschichte sollte Irena Raceks gesamtes Werk geprägt werden.

Bereits seit dem Anfang der siebziger Jahre arbeitete sie als Kinderbuchautorin und -illustratorin. Ihre Bücher erschienen in Österreich, der Schweiz und Japan, ihre Illustrationen tourten durch Ausstellungen in New York, Mailand, Paris und Barcelona. Der Umzug ins Weinviertel brachte eine entscheidende Wende in ihrem Schaffen. Die Sujets wurden freier, die Formate größer, der Schwerpunkt tiefer. Irena Racek begann zu graben - im übertragenen wie im wörtlichen Sinne. Sie hob Geschichten aus, die das Land lange nicht preisgegeben hatte. Schicht für Schicht stellte sie Vergangenes frei und machte es durch ihre Bilder zugänglich. Den erdig braunen Aushub verarbeitete sie zu Pigmenten. Und manchmal gab sie die derart entstandenen Werke dem Schoß von Mutter Erde zurück - so geschehen 1993 bei ihrer Ausstellung in den unterirdischen Gewölben der Stadt Retz. Durch das feuchte Klima in den Kellergewölben begannen sich die Erdpigmente auf den Leinwänden wieder aufzulösen.

Irena Racek gab Geschichte eine Form - als Mitbegründerin des Vereins "Im Zeichen des Kreises" setzte sie sich für die Sichtbarmachung der vorzeitlichen Kreisgrabenanlagen ein. Dieses Engagement mündete in der Landesausstellung 2005, als die archäologische Rarität erstmals einer großen Öffentlichkeit präsentiert wurde. In ihrem Bestreben nach Verknüpfung und Überschreitung wird auch die gesellschaftspolitische Komponente ihres Schaffens deutlich. Denn von Anfang an wurden Anrainer, Landwirte und Kommunen in das Projekt "Im Zeichen des Kreises" miteingebunden. Irena Racek wollte damit ein Bewusstsein für die lange Geschichte der Region schaffen, um daraus Potenziale für die Zukunft zu gewinnen. Es scheint gelungen zu sein, denn die Kreisgrabenanlagen sind inzwischen zum Markenzeichen des Weinviertels geworden. Nach dreißig Jahren ist Irena Racek im Weinviertel angekommen. Ihre Bilder aus dieser Zeitspanne sind mehr als nur Dokumente einer Sesshaftwerdung. Ihre magnetische Bodenhaftung gepaart mit künstlerischem Weitblick eröffnen Tore zu einer Welt des Imaginären, die den Zauber dieses Landstrichs für Einheimische wie für Besucher erfahrbar machen.

Am 1. Mai um 18:00 gemeinsame Fahrt zu einem Picknick beim Tor zum Neolithikum in Puch bei Hollabrunn. Anmeldung erbeten: mailto:irena.racek@passhaus.at , Mobil: 0676 72 544 26, http://www.torzumneolithikum.at .

Ausstellung "Terrea Arte" Irena Racek 1977 - 2007 - 30 Jahre Leben und Schaffen in Niederösterreich. Eröffnung: Freitag, dem 27. April 2007, 19 Uhr, Ausstellungsdauer: bis 13. Mai 2007, Öffnungszeiten: Sa., So. und Feiertag jeweils von 15 - 18 Uhr (Künstlerin anwesend), Ort: alte Hofmühle, 2020 Hollabrunn, Mühlenring 2, Info: http://www.kulturmue.at , Infos zur Künstlerin: http://www.passhaus.at .

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Events in Niederösterreich finden Sie in unserem umfassenden Veranstaltungskalender unter http://www.veranstaltungen.kulturvernetzung.at .

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