Eines der charmantesten und interessantesten österreichischen Filmfestivals kommt auf Besuch nach St. Pölten. Cinema Paradiso zeigt zwei vergangene Highlights des Freistädter Film-Festivals "Der neue Heimatfilm", das heuer vom 22.-28.8.07 stattfindet. Festivalleiter Wolfgang Steininger kommt zur Vorstellung des italienischen Films "La Destinazone" am 13.8., 20 Uhr ins Programmkino St. Pölten und bringt Freistädter Freibier für alle KinobesucherInnen. Infos: http://www.cinema-paradiso.at , http://www.kino-freistadt.at/festival/ .
Filminfos:
LA DESTINAZIONE, 13.8., 20 Uhr mit Freistädter Freibier
I 2003, R, B und Sch: Piero Sanna, B: Franco Fraternale, Ezio Alberione, K: Emilio della Chiesa, M: Mauro Palmas, D: Roberto Magnani, Elisabetta Balia, Salvatore Mele, Raffaele Ballore, u.a. 124 min., OmU
Emilio, ein junger Bursche aus der Emilia Romagna, beschließt, da er keine Arbeit findet, den Dienst bei den Carabinieri anzutreten. Während der Ausbildung lernt er Costantino, einen Sarden, kennen, mit dem er Freundschaft schließt. Nach der Berufsausbildung wird Emilio nach Sardinien versetzt. Das Dorf Coloras präsentiert sich weniger idyllisch, als es sich Emilio vorgestellt hat. Vielmehr regieren das Banditentum, das Schweigen der Bauern und das Misstrauen der Einwohner den Ort. Emilios erster Auftrag ist mehr als heikel: Er muss den Mord an einem Schafhirten aufklären, bei dem ein Kind Zeuge war. Regisseur Piero Sanna hat selbst als Carabiniere gearbeitet und war als Jugendlicher Schafhirte in seinem Dorf in Sardinien. Teilweise in sardischer Sprache gedreht.
LETTERE AL VENTO, 15.8.07, 15 Uhr als Cinema Breakfast
I/Albanien 2002, R und D: Edmond Budina, K: Tommaso Borgstrom, S: Fiorella Giovanelli, M: Fatos Qerimi, D: Yllka Mujo, Bujar Asqeriu, Violeta Trebicka Banushi, u.a., 84 min, OmenglU
Albanien, irgendwann während der kommunistischen Ära. Ein Taschentuch brennt im Dunkeln, ein Mann bewegt eine Fackel, ein großes Feuer wird sichtbar. Niko, ein Lehrer und Parteisekretär, wacht auf: Was für ein seltsamer Traum war das? Goni, ein Freund Nikos, liebt es, etwas brennen zu lassen, wenn er glücklich ist. Dieses Mal verbrennt er seine Netze und sein Boot. Er wird eingesperrt und entgeht der Todesstrafe nur, weil Niko ihn rettet. Die Freundschaft wird größer. Albanien, irgendwann Jahre nach dem Zerfall des kommunistischen Regimes. Schritte von Soldaten in einer dreckigen Straße. Kaputte Schuhe, zerrissene Kleider, Schlamm. Niko ist gealtert. Niko ist 50 Jahre alt, arbeitslos. Er überlebt nur, weil sein Sohn Mikel ihm aus Italien Geld schickt. Seit langer Zeit hat Niko von seinem Sohn nichts mehr gehört. Warum?
Ein ehrlicher, emotional bewegender Film, dessen Authentizität jeden Moment zu spüren ist. OÖ Nachrichten
Nähere Infos: Mag. Gerald Knell, Cinema Paradiso * Projektleitung, European Cinema of the Year 2006, Tel. +43-2742 - 343 21, Fax +43-2742 - 343 31, Mob. +43-664 - 820 54 22, mailto:gerald.knell@cinema-paradiso.at , CP Kino-BetriebsgesmbH, A-3100 St. Pölten, Rathausplatz 14, http://www.cinema-paradiso.at .