Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Tonkünstler Orchester Niederösterreich

Am 26. August, 20.00 Uhr im Schlosscenter Waidhofen/Ybbs

Unter der Leitung des Dirigenten Alfred Eschwé wird das Tonkünstler Orchester Niederösterreich am 26. August 2007 um 20 Uhr im Schlosscenter Waidhofen folgendes Programm zum Besten geben:

Ludwig van Beethoven - Coriolan Ouverture
Igor Strawinsky - Feuervogel Suite (1947)
Ludwig van Beethoven - Symphonie Nr. 3, Es-Dur (Eroica)

Das Symphonieorchester des Landes Niederösterreich zählt zu den wichtigsten Institutionen der traditionellen österreichischen Musikkultur und geht seit einer Umstrukturierung im Jahr 2002 unkonventionelle Wege in die Orchesterzukunft.
Leo Reichwein gilt seit Mitte der 1930er Jahre als Begründer des Orchesters, welches nach relativ kurzer Zeit den Namen N.S. Wiener Tonkünstlerorchester annahm. Das Repertoire und die Klangkultur basieren zum einen auf einer annähernd 100-jährigen Geschichte und einer gewachsenen Aufführungstradition, zum anderen setzt das Orchester unter der Leitung des Chefdirigenten Kristjan Järvi mit neuartigen Programmen und einem groß angelegten Musik-Vermittlungsprojekt für junge Menschen Akzente.
Mit seinen drei Residenzen, dem Musikverein Wien, dem Festspielhaus St. Pölten und dem Schloss Grafenegg, verfügt das Orchester über sehr gegensätzliche, aber gleichermaßen hochkarätige Spielstätten.

Der traditionelle Name des Orchesters geht auf eine historische musikalische Einrichtung zurück: Die Tonkünstler-Sozietät war die älteste musikalische Gesellschaft in Wien, die bereits zur Zeit Mozarts und Haydns Konzerte veranstaltete. Der Name lebte in dem Anfang des 20. Jahrhunderts gegründeten Verein Wiener Tonkünstler-Orchester weiter.
Am 10. Oktober 1907 fand unter den Dirigenten Oskar Nedbal, Hans Pfitzner und Bernhard Stevenhagen mit Werken von Goldmark, Grieg, Liszt und Beethoven schließlich das erste Konzert statt. Mit der Uraufführung von Schönbergs "Gurreliedern", unter der Leitung von Franz Schreker, schrieb das Wiener Tonkünstler-Orchester 1913 Musikgeschichte. Äußerst beliebt wurden beim Wiener Publikum die Sonntagnachmittagskonzerte, allerdings mussten während des Ersten Weltkriegs das Tonkünstler-Orchester und der sogenannte Wiener Concertverein auf Grund materieller Nöte fusionieren. Daraus wurde das Wiener Sinfonie-Orchester, die nachmaligen Wiener Symphoniker. Bis 1933 blieb der Verein des Tonkünstler-Orchesters allerdings noch als Konzertveranstalter bestehen.

An die Tonkünstler-Tradition anknüpfend, wurde 1946 dem Niederösterreichischen Landes-Symphonie-Orchester der Name "Niederösterreichisches Tonkünstler-Orchester" gegeben und die Reihe der Sonntagnachmittagskonzerte wieder ins Leben gerufen. Den Chefdirigenten Kurt Wöss (bis 1951), Gustav Koslik (bis 1964), Heinz Wallberg (bis 1975), Walter Weller (bis 1978), Miltiades Caridis (bis 1988), Isaac Karabtchevsky (bis 1994), Fabio Luisi (bis 2000) und Carlos Kalmar (bis 2003) folgte 2004 der junge, in Estland geborene und in den USA aufgewachsene Kristjan Järvi. Michail Jurowski bekleidet die Position des Ersten Gastdirigenten.
Am Pult der Tonkünstler standen bereits Musiker wie Clemens Krauss, Paul Hindemith, Arvid und Mariss Jansons, Zubin Mehta, Christoph von Dohnányi, HK Gruber und Jeffrey Tate. Bekannte Solistinnen und Solisten wie Arthur Grumiaux, Leonid Kogan, Wolfgang Schneiderhan, Mstislaw Rostropowitsch, Isabelle van Keulen, Heinrich Schiff, Alfred Brendel, Rudolf Buchbinder, Grigorij Sokolow, Edita Gruberova, Agnes Baltsa und Christa Ludwig gaben sie ebenfalls die Ehre, mit dem Orchester zusammenzuarbeiten.
Ungewöhnlich sind nicht nur die alternativen Programmwege, sondern auch die Initiative, neue Publikumsschichten einzubeziehen. Das Repertoire der Tonkünstler wird ständig erweitert, sowohl um zeitgenössische Werke, als auch um Raritäten vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Jedes Programm ist von einem bestimmten inhaltlichen Gedanken beeinflusst. Die Vision von Orchester, Management und Chefdirigent Järvi ist es, dem Publikum vergangene und heutige Musik in spannender und extravaganter Weise vorzuführen. Es werden sowohl neue Genres miteinbezogen, als auch neue Musizierformen in Zusammenhang mit außergewöhnlichen Solisten und Ensembles gesucht und kreative Konzepte verwirklicht.

Als erstes österreichisches Orchester haben die Tonkünstler eine Abteilung für Musikvermittlung eingerichtet. In Workshops bereiten Musikerinnen und Musiker des Orchesters Schulklassen auf Konzerte und Musiktheateraufführungen vor und fördern deren musikalische Sensibilität. Tausende junge Menschen können auf diese Weise klassische Meisterwerke und neuere Kompositionen kennen lernen und hautnah erleben. Die internationale Tourneetätigkeit wurde in der Saison 2004/2005 mit einer erfolgreichen Konzertreise nach Großbritannien, einem Gastspiel in Barcelona und einer Reise in alle drei baltischen Staaten intensiviert. In nächster Zeit folgen eine neuerliche Tournee durch Großbritannien und Gastspiele in Deutschland.
CD-Aufnahmen reflektieren die traditionelle und unkonventionelle Seite des Orchesters. So liegen unter anderem Einspielungen mit Werken von Schubert, Pleyel, Bruckner, Mahler, Richard Strauss und Johann Strauß vor. In der Programmgestaltung bildet die Musik der klassischen Komponisten Haydn, Mozart und Beethoven sowie der romantischen Epoche von Schubert über Brahms bis Bruckner und Mahler eine der Säulen. Mit dem Chefdirigenten Kristjan Järvi entstehen eine Reihe von Neuaufnahmen mit Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler und Franz Schmidt, aber auch von HK Gruber, Steve Reich und Leonard Bernstein.
Die Orchesterresidenzen liegen sowohl in Wien als auch in Niederösterreich. In Wien finden die Abonnementkonzerte der insgesamt drei Tonkünstler-Zyklen im berühmten Goldenen Saal des Musikvereins statt. Im Musikverein verfügt das Orchester mit dem Gläsernen Saal auch über einen neuen, exquisiten Probenraum.
Die niederösterreichische Residenz des Orchesters befindet sich im zukunftsweisenden Kulturbau des 1997 eröffneten Festspielhauses St. Pölten. Zwei eigene Abonnementzyklen der Tonkünstler und regelmäßige Musiktheaterproduktionen haben das Festspielhaus zu einem über die Grenzen Österreichs hinaus beachteten Haus der Musik gemacht.
Zukünftig kann das Orchester mit einem einzigartigen Spielort aufwarten: Im Sommer 2008 beziehen die Tonkünstler ihre neue Sommer-Residenz auf Schloss Grafenegg. Österreichs bedeutendste romantische Schlossarchitektur bildet die Kulisse für ein Aufsehen erregendes Bauprojekt: Im restaurierten historischen Schlosspark wird sowohl eine neue Open Air-Bühne als auch ein zusätzlicher Konzertsaal errichtet.
Im Rahmen des Kulturauftrags als niederösterreichisches Landesorchester gastieren die Tonkünstler auch regelmäßig in den Bezirksstädten Baden und Wiener Neustadt. Ein besonderes Ereignis ist die jährlich stattfindende Serie von Neujahrskonzerten im Wiener Musikverein und in zahlreichen Orten des Landes Niederösterreich, mit der die herzliche Verbundenheit der Musikerinnen und Musiker mit der gesamten Region dokumentiert wird.

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen