Das NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst und das Stadtmuseum St. Pölten erlauben sich, zur Eröffnung der Ausstellung Heinrich Tahedl (1907-1985) am Freitag, dem 31. August 2007, um 17 Uhr im Karmeliterhof St. Pölten, Prandtauerstraße 2, herzlich einzuladen.
Begrüßung: Prof. Mag. Erich Steininger, Präsident des Landesverbandes der NÖ Kunstvereine
Persönliche Worte: Dr. Alfred Brogyányi
Einführung: Prof. Dr. Wolfgang Hilger
Lesung: aus dem Werk des Pulkauer Schriftstellers Alois Vogel durch Kammerschauspieler Franz Robert Wagner
Musik: Juan Garcia Herreros
Eröffnung: Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten
Die Ausstellung ist bis 6. Oktober 2007, Dienstag bis Samstag von 10 - 17 Uhr geöffnet.
Tel/Fax 02742/35 33 36, mailto:noedok@aon.at .
http://www.kunstnet.at/noedok , Onlinekatalog: http://www.noedok.at .
HEINRICH TAHEDL (1907-1985)
Nach dem Krieg ist Heinrich Tahedl (1907-1985) als Gestalter von Glasgemälden, Mosaiken und Wandbildern für mehr als 100 Gebäude, vor allem für kirchliche Bauten, hervorgetreten. Viel weniger bekannt sind seine farbintensiven, oft zeichenhaft-abstrakten Gemälde, die ab den 60er-Jahren einen wichtigen Beitrag zur ungegenständlichen Malerei in Österreich darstellen. Zu Lebzeiten des Künstlers wurden diese Arbeiten ein einziges Mal, 1982 auf der Schallaburg, gezeigt.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Tahedl widmet das NÖ Dokumentationszentrum dem Künstler eine umfassende Ausstellung seiner Gemälde und Zeichnungen. Die Leihgaben stammen zum überwiegenden Teil aus Privatbesitz. Mit dieser Präsentation und einem dazu erscheinenden Katalog soll der hohe Rang dieses Künstlers, der Zeit seines Lebens eng mit Niederösterreich verbunden war, wieder ins Bewusstsein gerufen werden. Wolfgang Hilger