Es ist wieder so weit. ATINÖ, der Landesverband für außerberufliches Theater in Niederösterreich, lädt traditionell zum "Theaterzauber".
Der Theatermarathon in Reinsberg präsentiert einen kleinen, aber feinen Ausschnitt aus der äußerst aktiven außer-beruflichen Theaterszene Niederösterreichs.
Das Programm bietet einen kompakten Überblick über Niederösterreichs außerberufliche Theaterszene.
Im Anschluss an die jeweilige Produktion wird es ein geführtes Publikumsgespräch geben, das sicherlich eine große Bereicherung für die Qualitätssteigerung ist.
"Wer einmal in Reinsberg war, der muss einfach immer wieder kommen. Wie magisch angezogen ist man von den Platzerln und Plätzen dieser Burgruine."
Die Vielfalt dieses "theater- zauberhaften" Festivals soll für die Vielfalt des Außerberuflichen Theaters in NÖ stehen. Der "Theaterzauber" in Reinsberg soll allen BesucherInnen und TeilnehmerInnen Gelegenheit zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch bieten.
Kirsten Römer, Obfrau ATiNÖ
14.30 Uhr, Hauptbühne: Eröffnung
Der Theaterzauber wird mit kurzen gespielten Szenen der mitwirkenden Gruppen eröffnet.
15.00 Uhr, Rittersaal: Sieglinde Toth: An meinen Zigarettenrauch
CHRISTINA FÖRSTER, Regie: Christian Suchy
Die Mimin, Sängerin und Musikerin ist in den letzten Jahren immer wieder mit ihren Stücken für Kinder und Erwachsene in Reinsberg präsent.
16.00 Uhr, Hochburg: Plaza Suite (von N. Simon) ENSEMBLE DÖBLING
Ein Ehepaar will in derselben Suite, in der es vor Jahren ihre Hochzeitsnacht verbracht hat, ihren Hochzeitstag verbringen. Im Laufe des Abends wird beiden klar, dass an dem Ort, an dem ihre Ehe begann, diese auch zu Ende sein könnte.
17.30 Uhr, Rittersaal: Das Streichquartett (von S. Szakall) TheSaSta
"Eine Perle der leichten Unterhaltung". Ein Stück, das zahlreiche typische Merkmale eines Schwanks enthält. Durch die Aneinanderreihung von vielen komischen Auftritten ist es kein Wunder, dass das Stück von der Kabarettszene wieder entdeckt und auch vom "Simpl" aufgeführt wurde.
19.00 Uhr, Hauptbühne: Glassteine im Schach, PERFORMANCE COMPANIE EULENSPIEGEL
Das Stück ist gesellschaftskritisch, mit philosophischem Hintergrund, witzig, absurd und berührend. Tanz und Szene sind ineinander verschmolzen, eine Collage von Musik und Sprache etabliert sich gleichberechtigt als Kunstform.
20.30 Uhr, Hochburg: Der Raub der Sabinerinnen, ASPERNER MACHEREI
Prof. Martin Gollwitz wird von einem Theaterdirektor eine Jugendsünde, eine Römertragödie abgeschwatzt. Dieser will den "Raub der Sabinerinnen" aufführen, doch Gollwitz hat zu Recht bedenken wegen seiner Familie, die nichts vom Urheber dieses Werks erfahren soll. Striese verspricht es und erhält das Manuskript.
Doch Gollwitz Frau kehrt zu früh von der Kur zurück. Striese will laufend das Stück geändert haben, um es an sein Budget anzupassen ... und dann kommt noch Karl Gross, eine Bekanntschaft des Professors, dessen Sohn Mitglied der Wanderbühne ist - das Chaos ist vorprogrammiert.
Das Stück fällt zwar bei der Uraufführung durch, aber durch Improvisation Strieses wird der Abend gerettet - und nicht nur der Professor ist froh, dass die Sache ein gutes Ende nimmt.
22.00 Uhr, Hauptbühne: Impro-Show, IMPROTAGONISTEN
Die Improtagonisten versprechen: "Wir werden nichts von dem, was wir spielen werden, vorher proben, wir proben nämlich überhaupt nie. Wir trainieren, und dann schauen wir, was so das ist am Abend und machen Theater draus. Im Moment. Sollte der Moment ein großer sein, werden wir dieses Stück nie mehr aufführen. Sonst auch nicht."
Info: http://www.atinoe.at , http://www.reinsberg.at .