Workshop: 1. bis 5. Oktober, verschiedene Orte in Krems (auch open air).
Je 3-4 Einheiten a 120 min pro Gruppe
Workshoppräsentation: So, 7. Oktober 11.00, Klangraum Krems Minoritenkirche
Kurssprache: englisch mit begleitender Dolmetsch.
TeilnehmerInnen: vier Gruppen mit TeilnehmerInnen ab sechs Jahren, behinderte und nicht behinderte Jugendliche, Erwachsene.
Mit:
Shin Nakagawa: Musikwissenschafter, Gamelan;
Makoto Nomura: Komponist, Gamelan;
Shin Sakuma: javanischer Tanz;
Yukihiro Nomura: Film, Kunsthistoriker;
Anant Narkkong: Komponist, Musikwissenschafter, Piphat;
Johannes Subowo: Tanz, Gamelan
Von 1. bis 5. Oktober findet im Rahmen des Festivals "Kontraste 07. Seltsame Musik" des Klangraum Krems Minoritenkirche ein außergewöhnliches 5tägiges Workshop-Projekt statt.
Sechs KünstlerInnen und MusikwissenschaftlerInnen aus Japan, Thailand und Indonesien geben auf Basis der Gamelan-Musik und Zen-Kultur einen fünftägigen Workshop für behinderte und nicht behinderte Menschen. Ausgangspunkt sind gegebene Situationen, wie natürliche und künstliche Räume, gefundene Gegenstände oder Zustandssituationen der TeilnehmerInnen.
Nach dem Motto "freies, kreatives Experimentieren und Kommunizieren" kreieren die TeilnehmerInnen gemeinsam mit den Künstlern und Wissenschaftern ein Werk, das abschließend zur Aufführung kommt.
Ziel: Gemeinsames Experimentieren, Erfahren und Entwickeln
von Klängen und Rhythmen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Gearbeitet wird in vier Gruppen:
++ 16 GymnasiastInnen aus dem BORG Krems, Heinemannstraße 12, Unterrichtsschwerpunkt Musik,
++ 5-7 behinderte SchülerInnen im Teenageralter (ASO Krems, Althanstraße 3)
++ 12 SchülerInnen aus einer integrativen Volksschulklasse Krems Stein, Kooperationsklasse der ASO Krems)
++ ca. 7-10 Erwachsene aus dem Umkreis des soziokulturell orientierten Vereins "Funk und Küste" in Krems/Stein, sowie Mitglieder eines Kremser Chores.
Die Ergebnisse werden zusammengeführt und im Konzert am 7. Oktober öffentlich aufgeführt.
Der Workshop wird von Yukihiro Nomura, wie alle Arbeiten von I-Picnic, filmisch dokumentiert. Die DVD wird voraussichtlich 2008 fertig gestellt.
Das Ensemble I-Picnic
wurde 2004 von Musikern, Tänzern, Künstlern und Wissenschaftlern aus Japan, Indonesien und Thailand rund um den renommierten Musikwissenschafter und Gamelanspieler Shin Nakagawa gegründet.
I-Picnic geht vom improvisatorischen Reichtum ostasiatischer Musikkulturen aus, die von den multinationalen Mitgliedern der Gruppe repräsentiert werden, öffnet sich aber auch der westlichen experimentellen Musik. Die Arbeit der Gruppe fußt sowohl auf zenbuddhistischer Philosophie als auch auf der Gedankenwelt und Ästhetik von John Cage.
I-Picnic arbeitet in seinen Workshops mit Menschen unterschiedlichster Sozialisation und Herkunft, Kindern und Erwachsenen, Amateuren oder Profis in jeder denkbaren räumlichen oder sozialen Situation.
I-Picnic will niemandem etwas "beibringen", will nicht "lehren", sondern in einem kollektiven Klangforschungsprojekt vorhandene individuelle Talente freilegen und entdecken.
Konzerte und Workshops u.a.
2004 Bangkok und Ayutthaya 2005 Gunung Kidul, Yogyakarta und Solo 2006 Koka 2006 Hamburg
Mag. Barbara Pluch, NÖ Festival-Ges.m.b.H., Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Körnermarkt 13, A-3500 Krems / Donau
mobile +43/ (0) 676 880 10 388, tel +43/ (0) 2732/ 90 80 30 88
http://www.donaufestival.at , http://www.klangraum.at , http://www.glattundverkehrt.at .