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Innaron (ahd. Wurzel unseres Wortes "Erinnerung" laut Duden: "machen, dass jemand einer Sache inne wird")
Eines Tons in all seinen Dimensionen inne zu werden, indem er wieder und wieder denselben anschlug, um dessen Verschwinden zu lauschen, hatte den italienischen Komponisten G. Scelsi 1950 von geistigen Verwirrungen geheilt. Von da an blieb es sein Anliegen, ins Innere des Tons, in dessen Tiefe einzudringen, dessen Auftauchen, allmähliche Wandlungen und sein Verschwinden zum Klingen zu bringen.
Mit ihrer ersten Solo-Cd "innaron" hat Annelie Gahl umgehend den ihr auch als Solistin gebührenden Erfolg gelandet. Die Wiener Geigerin kann dabei schon auf eine bewegte und vielseitige Karriere zurückblicken. Studium am Mozarteum und der Wiener Musikhochschule, Stipendium der Alban Berg Stiftung, Studienaufenthalt an der Northern Illinois University bei Shmuel Ashkenasi, Anton Bruckner Preis der Wiener Symphoniker. Seit 1995 Mitglied der Camerata Salzburg und auch regelmäßige Mitwirkung in Harnoncourts Concentus Musicus; 2000-2002 Stimmführerin/Konzertmeisterin bei der Wiener Akademie.
Solistische Auftritte mit der Salzburger Kammerphilharmonie und der Camerata Salzburg. Ihrem besonderen Interesse für Kammermusik, hier vornehmlich im Bereich der "Alten" und "Neuen" Musik, folgend, Auftritte mit Künstlern wie Ernst Kovacic, Vladimir Mendelssohn, sowie Mitgliedern des Alban Berg Quartetts und dem Hyperion Ensemble auf vielen internationale Festivals. Intensive Beschäftigung mit Improvisation. Lehrverpflichtungen an einer Wiener Musikschule und an der Universität Mozarteum.