EISSPORTHALLE, ST. PÖLTEN, Dr. Adolf Schärf Str. 25
Treffpunkt: 18. Jänner 2008, 16 - 18 Uhr, vor dem Haupteingang
Architektur: Arch. Franz Sam, Arch. Irene Ott-Reinisch
Führung: Arch. Franz Sam
Die Zufahrt zum Gelände der Landessportschule wird über die Bimbo-Binder-Allee direkt zur Eissporthalle geführt. Vom auskragenden Vordach gelangt man durch Doppeltüren in der Glasfassade in das Foyer. Eismeisterkanzel, Publikumsgarderoben mit Buffet und Fanartikel-Shop sind übersichtlich und gut sichtbar im Foyerbereich angeordnet. In diesem Angelpunkt beginnt der längslaufende Garderobenriegel für die Spieler an der rechten Seite und in Verlängerung des Foyers der Technikbereich. Mit der Haupterschließungstreppe vor der Eismeisterkanzel gelangt man zu den Tribünen über den Garderoben, zur VIP-Lounge und dem Gymnastikraum über der Technik.
Gut sichtbar vom Foyer ist die Eisfläche, welche der eigentliche Hallenkörper in 13m Höhe überspannt. Eine vom Spielreglement geforderte, gänzlich uneingeschränkte Höhe von 7m über der 30x60m großen Eisfläche und eine stützenfreie Aussicht von der Tribüne stellen besondere Ansprüche an die Hallendachkonstruktion. Diese wird durch 12 jeweils unterschiedlich geformte linsenförmigen Holzleimbindern mit wechselnden Öffnungen und Querschnitten auf Stahlbetonstützen gebildet. Das Hallendach bedeckt gleichermaßen Spielfeld wie Zuschauertribünen.
Anmeldung im ORTE-Büro erforderlich!
SEEBÜHNE LUNZ
Werkstattgespräch mit DI Monika Trimmel von werkraum wien
Montag, 21. Jänner 2008, 20 Uhr
ORTE-Büro, Steiner Landstraße 3, Krems-Stein
Der aus Lunz stammende Künstler Hans Kupelwieser hat mit der Seebühne ein vielseitig verwendbares architektonisches Kunstwerk geschaffen. An den felsigen Steilhang am Nordufer selbstverständlich eingefügt und von alten Bäumen umgeben, bildet die abgedeckte Zuschauertribüne zusammen mit der auf dem Wasser schwimmenden Bühne an sommerlichen Badetagen einen vielfach und freudig genutzten Teil des Lunzer Seebades. Vor der Abendveranstaltung hebt sich die Stahl-Holz-Konstruktion der Abdeckung, bewegt vom Gewicht des hochgepumpten Seewassers und bildet das schützende Dach über den Betonstufen der Sitzreihen. Hier nimmt nun das Publikum Platz. Der Blick geht über Schwimmbühne und See auf die waldigen und felsigen Ufer gegenüber im wechselnden und sinkenden Licht des Sommerabend bietet die Naturkulisse ein einzigartiges Schauspiel, während das Konzert beginnt und die Aufmerksamkeit auf sich lenkt.
Kupelwiesers Konzept wurde vom werkraum wien, einer Gruppe von Statikern und Konstrukteuren, umgesetzt.
ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems-Stein
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