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Veranstaltungen und Festivals

Schaulust - Die Kunst des Sehens und des Täuschens

Vom 2. März bis 24. August 2008 in der Kunsthalle Krems

Eröffnung: 1. März 2008, 15 Uhr

In Schaulust. Die Kunst des Sehens und des Täuschens setzt sich die Kunsthalle Krems mit optischen Irritationen und visuelle Manipulationen in der bildenden Kunst auseinander. Die Schau zeigt surreale Verwirrspiele von Max Ernst oder Josef Albers, Angriffe auf die Sehnerven der Op-Art-Künstler wie Jesús Rafael Soto oder François Morellet, eine Arbeit des Popkünstlers Andy Warhol und gegenwärtige Positionen, etwa von Gerhard Richter oder Patrick Hughes. Historische Sehapparaturen, Automaten, ein nahezu unerschöpfliches Arsenal der optischen Suggestionen und mehr geben einen Überblick über die Inszenierung von Sein und Schein, der vermeintlichen Tiefe des Raums und der simulierten Bewegung in der Zeit.

Ein zentraler wie auch selbstverständlicher Vorgang in der bildenden Kunst aller Epochen ist das Sehen. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts haben sich Kunstschaffende aus der ganzen Welt mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. Marcel Duchamp etwa, der ebenfalls in der Ausstellung vertreten ist, beschäftigte sich ganz bewusst mit dem Kreis und der linearen Spirale in rotierender Bewegung. Mit seinen "Rotoreliefs", mehrfach bedruckte Kartonscheiben, die durch jeweils einen Elektromotor angetrieben werden, erreicht er eine illusionistische reliefartige Wirkung der Fläche.

Die Künstler der Op-Art beschäftigten sich in ihren Bildern gezielt mit der optischen Irritation, mit visuellen Effekten und Täuschungen, optischen Experimenten und Phänomenen. Zeitgenössische Künstler lassen sich von den erweiterten technischen Möglichkeiten, von elektronischen Simulationsmöglichkeiten am Computer animieren und übertreffen mit ihrer Kunst oft noch die technischen Möglichkeiten. Die Faszination am Ungewissen und an der Irritation ist auch bei Künstlern der jungen Generation ungebrochen. Sinn, wo man es nicht vermutet hätte oder umgekehrt das Verschwinden von Bedeutung in zuvor ganz klaren Situationen eröffnen in dieser Schau immer neue Zugangsmöglichkeiten. Rund 70 Werke geben einen Überblick über die Entwicklungen dieser Kunstrichtung seit den 1950er-Jahren.

Abgerundet wird die Ausstellung mit Highlights aus einer der weltweit bedeutendsten und umfassendsten Privatsammlungen zur Geschichte der optischen Medien. Seit der frühen Neuzeit begeistern Apparaturen und Automaten wie Camera Obscura, Guckkästen, Kaleidoskope und ähnliches die Menschen. Die Sammlung des deutschen Experimentalfilmers Werner Nekes zeigt solche historischen visuellen Medien, die maßgebliche optische Phänomene in der Kunst der Moderne vorbereiten bzw. vorwegnehmen. Historische Apparaturen, Automaten, Instrumente, Installationen, dazu Stiche, Aquarelle, Gemälde, Fotografien, Filme und mehr, insgesamt über 200 Exponate, zeigen in chronologischer Form die verschiedensten Erscheinungsformen optischer Suggestionen. Die Ausstellung wirft einen Blick auf das Schattentheater, das bereits vor über 2000 Jahren im chinesischen Reich entstanden sein soll, auf Vexier- und Jalousiebilder, Projektionen mit der Laterna Magica, die stroboskopische Scheibe, bereits in den 1830er-Jahren entwickelt, die erstmals mehrere gering unterschiedliche Bilder zu einem Bewegungsfluss animierte und vieles mehr. All diese außergewöhnlichen Objekte erinnern in ihrer Zusammenstellung an die Wunderkammern, die wissenschaftlich interessierte Fürsten seit der frühen Neuzeit einrichteten.

Nach Einzelausstellungen zu Victor Vasarely, M.C. Escher, Adolf Luther, Brigitte Kowanz und Markus Wilfling, die sich in ihrem Schaffen alle mit optischen Phänomenen auseinandersetzen, zeigt die Kunsthalle Krems nun ein breites Panorama zum Thema mit Werken von rund 40 Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausstellung wird realisiert in Zusammenarbeit mit den deutschen Sammlungen Würth und Werner Nekes.

Ausstellungsort
Kunsthalle Krems, Franz-Zeller-Platz 3, A-3500 Krems
T: (+43-2732) 90 80 10; F: (+43-2732) 90 80 11; mailto:office@kunsthalle.at ; http://www.kunsthalle.at , Oberlichtsaal, große und kleine Säulenhalle

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr

Kuratoren
Dieter Buchhart / Kunsthalle Krems
Beate Elsen-Schwedler / Sammlung Würth, Künzelsau
Hartwig Knack / Kunsthalle Krems
Werner Nekes / Sammlung Werner Nekes

Leihgeber
Sammlung Würth, Künzelsau / Sammlung Werner Nekes

Katalog
Täuschungsmanöver
Optische Irritationen und visuelle Manipulationen vom Surrealismus bis heute in der Sammlung Würth, Herausgeber Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall
Euro 17,00

Eintrittspreise
Erwachsene Euro 9,00 / Ermäßigt Euro 8,00 / Familienkarte Euro 18,00 / Schüler Euro 3,50 / Führung Euro 2,50

KuVerT/Kunstvermittlung
Ausstellungsrundgänge an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, jeweils um 14 und 16 Uhr.
Vermittlungsprogramm für Schulklassen nach Anmeldung.

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