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Veranstaltungen und Festivals

Partner.Wechsel zu diesem Thema lesen am 6. März im ULNÖ Krems

Franzobel, Gustav Ernst und Linda Stift

anläßlich der Präsentation der 45. Ausgabe der Literaturzeitschrift DUM - Das Ultimative Magazin

ORT: ULNÖ - Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems / Stein
BEGINN: 20 Uhr
EINTRITT: Euro 7,- / ermäßigt Euro 5,-
TICKETS: 0664 / 4327973

abwechslung - auswechslung manche wechseln ihre partner öfter als ihre unterwäsche. kurzlebigkeit. der zeit? der beziehungen? hat die "alte" monogame (monogamistische?) ehe ausgedient? gibt es ihn noch, diesen "start-ziel-sieg"? oder ist partnerwechsel bloß umsteigen in ein anderes auto? etwas derart banales? zur fragestellung lesen:

FRANZOBEL
Der "opulente, amüsante, zuweilen anarchistische Erzähler", wie ihn die Frankfurter Rundschau charakterisiert, greift das Thema in seinem jüngsten Roman Liebesgeschichte (Zsolnay, 2007) punktgenau auf: Alexander Gansebohn ist mit Marie verheiratet, verliebt ist er jedoch in Dunja. Aus der Verliebtheit wird ein Techtelmechtel und daraus eine Katastrophe - und dann ...

Ein Verheirateter? Einer, bei dem nichts passieren konnte? Einer, der seine Existenz mit einer Affäre belebte! Von Anfang an hatte er ihr klargemacht, dass er sich trotz aller Verliebtheit und Romantik nicht von Marie und den Kindern trennen könne. (Aus: Liebesgeschichte, Zsolnay 2007)

LINDA STIFT
Die seit Erscheinen ihres Debütromans Kingpeng (Deuticke, 2005) viel beachtete Autorin gibt in einem Interview der vorliegenden DUM-Ausgabe Auskunft über ihre Sicht der Dinge zum Wechsel-Spiel. Linda Stifts jüngster Roman Stierhunger (Deuticke, 2007) wurde ausgezeichnet und widmet sich auf andere Weise dem Thema Obsession hinter den mühsam zurechtgebogenen Fassaden der angeblichen Wirklichkeit.

Der Baron redet viel, wissen Sie. Er ist verheiratet, er müsste sich erst scheiden lassen, das lässt seine Frau nicht zu. Das Vermögen kommt von ihr, im Falle einer Scheidung würde er alles verlieren. (Aus: Stierhunger, Deuticke 2007)

GUSTAV ERNST
"Wo dieser Autor hinlangt, ist es mit dem Frieden vorbei", stellt Anton Thuswaldner lapidar fest - und einer wie Ernst ist geradezu prädestiniert für das Thema. Schonungslos und über Genregrenzen hinweg legt er den Finger auf die Wunde "Beziehungen" und scheut weder die krasse Phantasie noch den wuchtigen Wortgebrauch.

Besteht der Genuß für Sie gerade darin, Männer, die unter keinen Umständen einen Geschlechtsverkehr mit Ihnen wollen, dazu zu bringen, mit Ihnen doch einen Geschlechtsverkehr zu haben? (Aus: Grado. Süße Nacht, Deuticke 2004)

Nähere Informationen: Wolfgang Kühn, 0664 / 4327973, Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems / Stein, Tel 02732/72 884, Fax 02732/83 993, http://www.ulnoe.at , http://www.dum.at .

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