FRANCOIS VILLON 1431 - 1463 ?
Die lasterhaften Balladen des großen Desperados unter den französischen Dichtern. Balladen über Liebe, Leid, Hass, Sex, Laster, Armut, Vergänglichkeit und Tod. - Die Poesie und Zeitlosigkeit der Lyrik Villons in der einmaligen Nachdichtung von Paul Zech
interpretiert von RENATE und WILLY EGGER
Seine Balladen und Lieder sind ein unvergängliches Zeugnis der Weltliteratur. Nie zuvor (aber auch später nicht mehr) sind in der französischen Dichtung Liebe und Hass, Tod und Vergänglichkeit, Hunger und Armut, Laster und Ausschweifung so unmittelbar und frech, so derb, humorvoll und zugleich so erschütternd Sprache geworden. Villon war der erste, der die Volks- und Gaunersprache in die Literatur einbezog.
Er wurde 1431 in ärmlichen Verhältnissen in Paris geboren, seine Mutter gab ihn als Kind in die Obhut des Kaplans Guillaume de Villon, bei dem er aufwuchs und dessen Namen er annahm. Er erhielt eine gute Erziehung, studierte, tötete einen Priester in einer Messerstecherei, raubte die Universitätskasse, schloss sich der Kriminellenorganisation der Coquille an, wurde mehrmals verbannt, konnte in letzter Sekunde dem Galgen entrinnen. Seine Lieder und Balladen bezeugen ein abenteuerliches Vagabundenleben zwischen kriminellem Milieu und Fürstenhöfen.
1463 wurde vom obersten Gerichtshof eine erneute Verbannung über ihn verhängt. Wahrscheinlich hat er den nächsten Winter als Vogelfreier nicht überlebt. Sein genaues Todesdatum ist nicht bekannt.
Eintritt: Freie Spenden; Platzreservierung: 0664/32 33 993
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