29. und 30. März 2008, 10-18 Uhr
Mit dem Indianerwochenende startet die diesjährige Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas" auf Schloss Schallaburg. Am 29. und 30. März von 10-18 Uhr können große und kleine Indianerfans bei einem spannenden Programm die Welt der nordamerikanischen Ureinwohner näher kennen lernen.
Nicki Buffalo Child & Co: Echte Indianer auf Schloss Schallaburg
Mit seinen indianischen Wurzeln und seiner imposanten Erscheinung von 1,97m bringt Nicki Buffalo Child das Flair Nordamerikas auf die Schallaburg: Buffalo Child, einer der bekanntesten Indianerführer Europas, sowie zahlreiche weitere Indianer erzählen, aufgeteilt auf die Innenhöfe und das große Areal der Burg, den Besuchern über das Leben der heutigen Indianer, ihre Traditionen und Bräuche. Kurzanimationsshows zeigen Szenen aus der indianischen Geschichte: Von der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus bis zur Ansprache des Häuptlings Red Cloud in Washington. In einem Tipidorf können die Besucher den indianischen Alltag hautnah kennen lernen. Beim Bogenschießen oder Verkosten der indianischen Küche am Lagerfeuer kann sich jeder einmal selbst wie ein Indianer fühlen. Indianische Musik ergänzt das bunte Programm.
Die Highlights: Reitvorführungen und Powwow
Ein besonderes Erlebnis verspricht eine Show von indianischen Tänzern und Trickreitern im Stile eines Powwow, ein Fest der nordamerikanischen Indianer, welches aus Musik und Tanz besteht. Spannende Reitvorführungen demonstrieren Jagd- und Kriegskunst der Indianer.
Eine Buchpräsentation findet am Sonntag, um 11 Uhr im Festsaal statt: Der Autor Thomas Jeier liest aus seinem Buch "Das große Buch der Indianer", das vor wenigen Wochen im Ueberreuter-Verlag erschienen ist.
Kinderprogramm: Selbst einmal Indianer sein
Speziell für Kinder gibt es viele Spiel- und Bastelstationen. Ein Spielepass führt die jungen Abenteurer zu den verschiedenen Stationen: Angefangen mit Kinderschminken und "Indianer-Tanz", bei dem Kinder zu indianischer Musik tanzen und trommeln können, geht es weiter zum Ponyreiten durch einen Streckenparcours. Beim Bogenschiessen können Kinder ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Indianerschmuck, Halskette oder Tanzschild werden im Basteleck gefädelt, zugeschnitten, bemalt und können mit nach Hause genommen werden. Ergänzt wird das Programm durch Indianerspiele wie Ringelwerfen oder Federball. Erholung bietet ein Ruheplatz, bei dem zu Musik Geschichten aus der Welt der Indianer erzählt werden. Alle Kinder, die den Spielepass ausgefüllt zurückbringen, bekommen eine kleine "indianische" Überraschung.
Zur Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas"
Die Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas", die von 29. März bis 19. Oktober 2008 auf Schloss Schallaburg zu sehen ist, zeigt, dass Indianer mehr sind als Märchengestalten, die in Tipis wohnen, Pfeile schießen und Friedenspfeife rauchen. Hinter dem Klischee Indianer verbirgt sich eine große kulturelle Vielfalt, eine Bevölkerung, die hunderte verschiedener Sprachen spricht und zahlreiche Lebensweisen entwickelt hat. Leihgaben bedeutender Museen lassen auf Schloss Schallaburg die Welt der Indianer plastisch und authentisch auferstehen.
Die gesamte Schallaburg steht im Zeichen der Indianer: Zur Ausstellung wird ein Tipidorf aufgebaut, im Turniergarten können die Besucher bei einem Spaziergang indianische Pflanzen studieren und im Schlossrestaurant ist mit indianischen Speisen auch für Hungrige gesorgt.
Das Indianerwochenende:
Samstag, 29. und Sonntag, 30. März 2008, 10 - 18 Uhr
Schloss Schallaburg, Tel 02754/63 17-0, http://www.schallaburg.at .
Die Ausstellung: Indianer - Ureinwohner Nordamerikas
Renaissanceschloss Schallaburg, 29. März bis 19. Oktober 2008
Tel 02754/63 17-0, http://www.schallaburg.at .
Rückfragehinweis:
Mag. Birgit Ottendorfer, Pressereferentin Schloss Schallaburg, Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H., Büro: Rennbahnstraße 43, 3100 St. Pölten, Tel 02742/908046-649, Fax 02742/908046-610, mailto:birgit.ottendorfer@schallaburg.at .
Tipp: Go West - Von Cowboys und Indianern. Ausstellung Kunsthalle Krems
6. April bis 7. September 2008
Die Ausstellung zeigt historische Ansichten des indianischen Lebens aus der europäischen, von Karl May geprägten Perspektive. Arbeiten des zeitgenössischen Künstlers Richard Hoeck gehen auf die heutigen Wild West-Klischees ein. http://www.kunsthalle.at .