Im Zusammenhang mit der "Mitteilung über eine europäische Kulturagenda im Zeichen der Globalisierung" der Europäischen Kommission vom 10. Mai 2007 nahmen die EU-KulturministerInnen am 16. November 2007 eine Entschließung an, in welcher die Grundpfeiler einer neuen Strategie zur Förderung des Kultursektors abgesteckt wurden.
Drei strategische Zielsetzungen:
1) Förderung der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
2) Förderung der Kultur als Katalysator für Kreativität im Rahmen der Lissabon-Strategie für Wachstum, Beschäftigung Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
3) Kultur als wichtiger Bestandteil der internationalen Beziehungen
In Umsetzung der EU-Kulturagenda setzt die Europäische Kommission nicht nur auf neue Formen der Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten untereinander im Rahmen der "offenen Koordinierungsmethode", sondern auch auf eine stärkere Einbindung des Kultursektors.
Der "strukturierte Dialog" mit dem Kultursektor wurde mit dem Kulturforum am 26./27. September 2007 in Lissabon eingeleitet. Ein laufender Meinungs- und Ideenaustausch soll im Rahmen von Plattformen erfolgen:
- interkultureller Dialog (Fortsetzung der Plattform "Civil Society Plattform for intercultural dialogue": http://www.eurocult.org/we-advocate/advocacy-actions/civil-society-platform/ .
- Verbesserung des Zugangs zur Kultur
- Kultur- und Kreativwirtschaft
Zu den beiden letzten Themenbereichen sollen neue Plattformen eingerichtet werden. Europaweit aktive Netzwerke und Organisationen sind nun aufgerufen, ihr Interesse an der Mitwirkung an diesen Plattformen bekannt zu geben. Einsendeschluss: 15. April 2008
Antragsunterlagen: http://ec.europa.eu/culture/eac/communication/civil_society_en.html .
Aussender: Verbindungsbüro Land Niederösterreich - Liaison Office of Lower Austria, 20-22 rue du Commerce B-1000 Bruxelles, Tel +32 2 549 06 63, Fax +32 2 502 60 09, http://www.noe.gv.at/eu-verbindungsbuero .