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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

EU - EK-Vorschlag zum Europäischen Jahr

der Kreativität und Innovation 2009

Wie angekündigt soll das Jahr 2009 das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation werden. Die Kommission hat heute dazu ihren Vorschlag angenommen. Entscheiden werden darüber im Laufe dieses Jahres der Rat und das Europäische Parlament.

Aktivitäten:
++ Die Aktivitäten des Europäischen Jahres sollten sich darauf konzentrieren, ein innovations- und kreativitätsfreundliches Umfeld zu schaffen und einen starken Impuls für ein langfristiges politisches Engagement zu geben.
++ Im Vordergrund sollten beispielsweise verschiedene Bildungsthemen wie Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und andere Technologien stehen. Wenn dabei der Schwerpunkt auf die Kreativität gelegt wird, sollte dies die Problemlösungsfähigkeit und die praktische Anwendung von Wissen und Ideen fördern.
++ Es sollten alle Formen der Innovation - einschließlich der sozialen und der unternehmerischen - berücksichtigt werden.
++ Angemessene Beachtung finden sollten auch das künstlerische Schaffen und neue Herangehensweisen in kulturellen Fragen als wichtige Möglichkeiten zur Förderung der Kommunikation zwischen den Menschen in Europa und als Follow-up zum laufenden Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs (2008).
++ Das Europäische Jahr der Innovation und Kreativität wird als Querschnittsinitiative vorgeschlagen, die nicht nur Bildung und Kultur betrifft, sondern auch andere Politikfelder wie Unternehmens-, Medien-, Forschungs-, Sozial- und Regionalpolitik und die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums.
++ Im Rahmen dieses Europäischen Jahres sollten Informations- und Sensibilisierungskampagnen, die Verbreitung von Good-Practice-Beispielen, Diskussionen, Zusammenkünfte und Konferenzen organisiert und vielfältigste Projekte auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene gefördert werden.

Finanzierung:
Nach den Vorstellungen der Kommission brauchen für das Europäische Jahr keine eigenen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt zu werden, sondern es können bestehende EU-Programme und schon eingeplante Verwaltungsmittel genutzt werden.

Administration:
Damit alle möglicherweise Interessierten erreicht werden können, lädt die Kommission die Mitgliedstaaten ein, nationale Koordinatoren zu ernennen, die in einer kleinen Lenkungsgruppe auf EU-Ebene zusammenarbeiten können.

Quelle: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/482&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Anmerkung NÖVBB:
In den Jahren 2007 und 2008 wurden die im Rahmen der Europäischen Jahre in Österreich organisierten und geförderten Projekte immer über eine nationale Stelle im zuständigen Ministerium koordiniert. Daher sind die für diese Jahre organisierten Aktivitäten meist sehr auf Bundesebene ausgerichtet. Lokale und regionale Akteure könnten jedoch versuchen, sich bei der Planung und Organisation der Aktivitäten einbringen. Es scheint aber noch unklar, wie diese Aktivitäten finanziert werden sollen, da die Kommission keine extra Finanzmittel wie in den letzten Jahren bereitstellen wird.

Grundsätzlich gibt der Titel des europäischen Jahres aber Aufschluss über die Ausrichtung der EU-Förderprogramme wie Kultur, Bildung, Aktive Bürgerschaft, Jugend, etc. in dem spezifischen Jahr.

Die Kommission wird Österreich demnächst auffordern, einen nationalen Koordinator zu ernennen. Dieser fungiert dann als Ansprechperson für diese EU-Aktion.

Aussender: Verbindungsbüro des Amtes der Niederösterr. Landesregierung (NÖVBB), 20-22, Rue du Commerce, 6. Stock, B-1000 Brüssel, Tel +32 2 549 06 64, GSM +32 484 201 937, Fax +32 2 502 60 09, mailto:post.NOeVBB@noel.gv.at .

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