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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

"Leos Schatzsuche" besucht bis 2010 Volksschulen in NÖ

Sobotka: Weiterer Beitrag zur Förderung der Lesekompetenz

"Leos Leselabyrinth" sorgt in niederösterreichischen Volksschulen seit dem Jahr 2006 für Begeisterung beim Lesen und motiviert zum lustvollen Sprachspiel. Jetzt wird "Leos Leselabyrinth" durch den neuen Lese- und Spieleparcours "Leos Schatzsuche" abgelöst, kündigte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka gestern, Montag, 7. April, in einer Pressekonferenz in St. Pölten an.

"Leos Schatzsuche", eine Zusammenarbeit des Österreichischen Buchklubs der Jugend und Sobotkas Initiative "Zeit Punkt Lesen - Leseland Niederösterreich", wird bis 2010 in allen fünf Bildungsregionen Niederösterreichs Volksschulen besuchen und stellt damit einen weiteren Beitrag zur Förderung der Lesekompetenz von Sechs- bis Zehnjährigen dar. Dieser Lese- und Spielparcours besteht aus sechs Pavillons zu den Themen Wasser, Ernährung, Tiere, Natur, Miteinander und Umweltschutz.

Die jungen Lese-Abenteurer werden sich, so Sobotka, in Dreier- oder Viererteams mit dem Hasen Leo, dem Maskottchen des Landes Niederösterreich, und Philipp, der Maus des "Österreichischen Buchklubs der Jugend", auf Schatzsuche begeben, Leserätsel lösen und Gedankenspiele bewältigen, die durch Bewegungsaufgaben aufgelockert werden. In jedem Pavillon ist ein Lösungswort versteckt, das die Lese-Abenteurer erarbeiten. Zum Schluss werden sie sich auf die Suche nach der Zahlenkombination machen, um die Schatztruhe zu öffnen. Ihr Einsatz wird mit dem Comic "Leos Schatzsuche" und einem Lesezeichen belohnt.

Im März 2008 sei die erste Etappe der Initiative "Zeit Punkt Lesen - Leseland Niederösterreich" mit großem Erfolg zu Ende gegangen, erinnerte Sobotka. Über 3.000 TeilnehmerInnen bei der Aktion "Das Lieblingsbuch der NiederösterreicherInnen" hätten Werke für die Wahl des beliebtesten Buches genannt. Als Sieger ging Helmut Gansterers "Darf man per E-Mail kondolieren?" und bei den Kinder- und Jugendbüchern J. K. Rowlings "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" hervor. Auch 1.000 BesucherInnen beim Lesefest in Krems und rund 2.000 BesucherInnen des Lesemobils würden zeigen, dass diese Initiative sehr gut angenommen wird, so Sobotka.

Weitere Informationen: Zeit Punkt Lesen - Leseland Niederösterreich, Telefon 02742/226 33-56, mailto:office@zeitpunktlesen.at , http://www.zeitpunktlesen.at/ .

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