18. April bis 31. August 2008, tägl. 10.00 ? 18.00 Uhr
Kulturfabrik Hainburg, Kulturplatz 1/ Donaulände 33, 2410 Hainburg/Donau
Es ist bereits die dritte Ausstellung in der Kulturfabrik Hainburg und wiederum kann das Thema durch seine völlige Neuartigkeit und Eigenständigkeit begeistern. Diese äußerst aufwändig und abwechslungsreich gestaltete Ausstellung greift ein Thema auf, das - wie die Kulturfabrik selbst einen starken Bezug zur Region hat. Die Ausstellung widmet sich den Wechselwirkungen zwischen der Naturgeschichte sowie der Siedlungsgeschichte in der Region rund um Hainburg, die zur Herausbildung von einzigartigen Naturschätzen und Kulturdenkmälern geführt haben.
Die Ausstellung bietet außergewöhnliche Einblicke in die Welt der Gräser und Kräuter, in der Insekten und Spinnen den Ton angeben. Es heißt: sich tarnen, flüchten, fressen und gefressen werden. Und dieser tägliche Überlebenskampf wird durch eindrucksvolle Bilder, Filme und Tiermodelle vermittelt. Gezeigt wird auch die faszinierende Anpassung der Pflanzen und Tiere an die extreme Trockenheit ihrer Lebensräume. Dieser tägliche Überlebenskampf wird durch eindrucksvolle Bilder, Filme und Tiermodelle vermittelt.
Trockenrasen würde es im pannonischen Raum ohne menschliche Nutzung nur kleinflächig geben. Es war der Mensch, der diese Gebiete über die Jahrtausende durch Rodung und Beweidung geprägt hat. Am Beispiel der Hainburger Berge lassen sich die nutzungsbedingten Einflüsse - beginnend in der Jungsteinzeit bis heute - eindrucksvoll darstellen. Besonders stark hat sich das Bild der Kulturlandschaft durch die Kelten, und einige Jahrhunderte später durch die Römer verändert, war doch der Bedarf an Holz und landwirtschaftlichen Gütern für die damalige Großstadt Carnuntum sehr hoch. Beweidung und Mahd haben in der Folge dazu beigetragen, dass sich hier artenreiche Rasen entwickelten.
Ein Anliegen der Ausstellung ist es, die Besonderheiten der Natur vor unserer Haustür aufzuzeigen ? einer Natur, über die wir in der Regel weniger wissen als über die afrikanische Serengeti oder andere exotische Landschaften dieser Welt.
Aussender / Pressekontakt: Archäologische Kulturpark Niederösterreich Betriebsges.m.b.H., Mag. Matthias Pacher, Hauptstraße 3, 2404 Petronell-Carnuntum, Tel 02163/33 77-799, matthias.pacher@kulturfabrik-hainburg.at , www.kulturfabrik-hainburg.at
Kurator: DI Heinz Wiesbauer / www.steppe.at
Ausstellungsgestaltung: BWM Architekten und Partner