Der Künstler Gaderer verbindet konzeptuelles Denken mit Humor und Anspielungen auf alt gewohnte Dinge und Tätigkeiten wie z.B. Gießen mit der Kanne.
Die Gießkanne ist ein altes Gerät zum Bewässern von Gemüse und Blumen. Pflege der Natur und der Umwelt ist durch die durchbohrten und sinnlos zusammengesetzten Kannen ad absurdum geführt. Die Funktion verschwindet, Form und Farbe bekommen eine neue Bedeutung.
Die Elemente Wasser, Wind, Sonnenlicht spielen eine Rolle, die Kannen bewegen sich und tanzen im Wind (Mobiles).
Die Maskenkannen sind zu einem Kultplatz situiert und assoziieren fremde Kulturen. Gesichter entstehen, in die wir sogar schlüpfen können. Der Naturpark und Afrika verbinden sich, fremd und vertraut.
Kinder (Schüler der Krativgruppe SHS Ternitz) bemalten Kannen und bauten damit den sogenannten Parkgießer, auf dass alles blühe und gedeihe, sozusagen ein Wassergötze.
Zusätzlich spielt das Licht mit den Kannen, die Sonnenstrahlen bringen sie zum Glühen.
Manfred Gaderer, April 2008
Kunstprojekt 2008 im Naturpark Sierningtal-Flatzerwand
gefördert von der NÖ Landesregierung, Abt. Naturschutz
-Kannenmasken am Kultplatz -Windkannen-Mobiles -Parkgießer mit SHS Ternitz
Aussender: Manfred Gaderer, manfred_gaderer@aon.at