Die Landeshauptstadt St. Pölten lädt zur Eröffnung der Sonderausstellung ?Kopfstoß ... oder SO? - 20 Jahre Kunstverein Süd Ost am Donnerstag, 8. Mai 2008, um 19.00 Uhr Stadtmuseum St. Pölten, Prandtauerstraße 2:
Begrüßung: Dr. Thomas Karl, Leiter der Kulturabteilung
Einführende Worte: Prof. Gotthard Fellerer, Obmann des Kunstvereines Süd Ost
Eröffnung: Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister
Im Anschluss an die Eröffnung laden wir zu einem Imbiss.
Geöffnet von 9. Mai bis 8. Juni 2008. Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
Um telefonische Rückmeldung unter 02742/333-2601 wird gebeten
Es stellen aus:
Friedrich Bastl, Renate Bertlmann, Alfred Biber, Michael Bottig, Christine Buchner, Christine Eberl, Fria Elfen, Gotthard Fellerer, Ulrich Gansert, Karl Grabner, Chris Handwerker, Lore Heuermann, Hubert Hochwarter, Florian Jakowitsch, Johann Karner, Ernest A. Kienzl, Sepp Laubner, Franz Part, Herbert Pasiecznyk, Harro Pirch, Elisabeth von Samsonow, Hans Wetzelsdorfer, Rudolf Weisgrab, Hans Wieringer, Irmfried Wöber, Herwig Zens.
1988 fand im Hinterzimmer des Cafés Wenninger in Wiener Neustadt ein Treffen von Künstlerfreunden statt, die frischen Wind in die lahm tuckernde Kunstszene bringen wollten. In Folge dessen wurde beschlossen einen Kunstverein zu gründen. Als Name wurde die Region gewählt, aus der die KünstlerInnenfreunde stammten: Kunstverein Süd Ost. Dieser wurde 1989 von der Vereinsbehörde legitimiert. Aufgrund örtlicher Querschüsse und Behinderungen (versteckte Fouls) wurde der Sitz des Vereines 1996 in die Landeshauptstadt St. Pölten verlegt. Seine Besonderheit ist die Sperrigkeit gegenüber der Beliebigkeit und die emotionale Bindung an die Region Wien - Niederösterreich - Burgenland.
Jede Künstlerin, jeder Künstler, so wird dies vom K.V.S.O. gesehen, ist Initiator und Entdecker neuer Inhalte.
KünstlerInnen sind schließlich unmittelbare Impulsgeber zum Weiterdenken, schaffen Ein- und Weitblicke und vermitteln innovativ sinnliche Gedankenfelder, die als ästhetische Besonderheiten ?Kunst? sind.
Wir Künstlerinnen und Künstler dieses Freundeskreises meinen, dass es keine Kulturmacht gibt, die mehr zur Befreiung des Menschen beiträgt als Kunst. Kunst ist uns das Gegengewicht zur seelenlosen Maschine, die als unmittelbarer Diktator die Lebensaufgaben und Lebensmöglichkeiten regelt. Kunst stellt sich gegen die absolute Vorherrschaft des Begriffes und ist Impulsträger zu neuen Inhalten. Sie ist innovativ, anregend, veränderlich und schafft ein lebendiges Klima für Selbsterfahrung und Selbstverwirklichung. Kunst ist aber das stets veränderliche Pendant zum Üblichen und nie erstarrte Konvention von einmal gemachten ästhetischen Erfahrungen - ein Kopfstoß eben.
Aussender: Atelier Prof. G. Fellerer, Neue Welt Gasse 26, 2700 Wiener Neustadt, Mobil 0676/520 98 44, Fax 02622/89 704, atelier-fellerer@ncc.at , www.austrian-art.at