Viele Pflanzen verfügen über einen dunklen Zauber. Ihre Anwendung kann die Sinne erweitern, den Menschen betören oder auch stumpf und gefühllos machen. Manche Pflanzen entfachen im Körper eine tödliche Giftwirkung. Vor allem die Nachtschattengewächse wie Tollkirsche, Stechapfel und Bilsenkraut kamen häufig in der ?schwarzen? Medizin zum Einsatz. Bei Giftmorden griff man gerne auf die Hahnenfußgewächse zurück.
Bei dieser Kräuterwanderung präsentiert der Nationalparkbetreuer Hans Fittl historische Anwendungen (z. B. in Hexensalben), sowie die aktuelle Nutzung in der Medizin. Viele der Pflanzen können im Rahmen der Exkursion gezeigt werden. Dabei wird mancher Irrglaube aufgeklärt. Außerdem werden jene tödlich giftigen Pflanzen vorgestellt, die auch in vielen Hausgärten zu finden sind.
Treffpunkt: Nationalparkhaus, Dauer: 3 Std., Kosten: Erwachsene Euro 6,-
Information und Anmeldung: Nationalpark Thayatal: Tel 02949/70 05
Aussender: Nationalpark Thayatal, 2082 Hardegg, Tel 02949/70 05-25, Fax 02949/70 05-50, Sandra.Weidinger@np-thayatal.at , www.np-thayatal.at