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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

Österreichs Jugend auf der Suche nach kulturellen Spuren

Kulturelles Erbe ? Tradition mit Zukunft

Sämtliche Schulprojekte im Internet nachzulesen!

Welche Bauwerke und Kulturdenkmale gibt es in der näheren Umgebung? In welcher Form wird Tradition und Kultur überliefert? Welche Bräuche existieren noch im Ort? Was kann daraus und von anderen Kulturen gelernt werden?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit mehr als 2.800 SchülerInnen in ganz Österreich im Rahmen der Schulaktion ?Kulturelles Erbe. Tradition mit Zukunft?. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur führt die erfolgreiche Schulaktion zur Bewusstseinsbildung für das Kulturerbe gemeinsam mit KulturKontakt Austria, dem Bundesdenkmalamt und der Österreichischen UNESCO-Kommission fort.

?Ich will mit dieser Initiative Schülerinnen und Schüler bestärken, nach Denkmalen ihres kulturellen Erbes zu suchen und verloren geglaubte Spuren sichtbar zu machen. Im ?Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs? freue ich mich besonders über die vielen Projektarbeiten, die sich mit immatriellem Erbe und interkulturellen Aspekten beschäftigen.?, erklärt Unterrichtsministerin Claudia Schmied.

Jugendliche forschen nach gebautem und immateriellem Erbe in Österreich
Was haben Rindfleisch und Semmelkren, Glaserzeugung, Sprachenvielfalt, Amphitheater, regionale Kopfbedeckungen, jüdische Friedhöfe und Briefmarken miteinander zu tun? Sie spiegeln die Themenbreite der eingereichten Schulprojekte zu ?Kulturelles Erbe. Tradition mit Zukunft? wider.

Diese Aktion des Bundesministeriums will Schulen anregen, sich mit Denkmalen, gebautem Erbe und Naturdenkmalen zu beschäftigen. Im Jahr des interkulturellen Dialogs steht das ?immaterielle Erbe? im Vordergrund. ?Immaterielles Erbe? umfasst jene Ausdrucksformen wie Sprache, Religion und Musik, die von Generation zu Generation weitergegeben und immer wieder neu gestaltet werden.

Die Annäherung an das kulturelle Erbe ist so vielfältig wie die Lerninhalte der jeweiligen Fächer und Schularten und soll darüber hinaus fächer-, klassenübergreifendes und interkulturelles Arbeiten ermöglichen.

Jury vergibt 83.000 Euro für 65 Schulprojekte
Das Interesse an einer Beteiligung war dieses Jahr sehr hoch. Aus den österreichweit eingereichten Projekten wählte eine Jury 65 Konzepte aus, die eine finanzielle Unterstützung (von maximal je Euro 1.500,-) erhalten. Die Jury bestand aus ExpertInnen der Bereiche Denkmalschutz, Geschichte, Kunstgeschichte, Architektur und (Kultur-)Pädagogik. Bei der Entscheidungsfindung wurde auf die Altersbezogenheit der Konzepte und die Realisierungsmöglichkeiten geachtet, weitere Kriterien bestanden in der Intensität der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Projektthema, der Originalität und Kreativität im Projektzugang sowie der Einbindung der SchülerInnen in allen Projektphasen.

Laufende Projektbetreuung für Schulen
KulturKontakt Austria organisiert das Schulprojekt, betreut die LehrerInnen und hilft bei der Vermittlung von Kontakten zu örtlichen Einrichtungen und ExpertInnen. Die Unterrichtsmappe ?Welterbe für junge Menschen. Österreich? wurde speziell für Österreich von der Österreichischen UNESCO-Kommission konzipiert und gemeinsam mit der bewährten Unterrichtsmappe ?Welterbe für junge Menschen. Entdecken ? Erforschen ? Erhalten? von der ÖUK zur Verfügung gestellt und an alle teilnehmenden Schulen versandt.

Projekte zur Bewusstseinsbildung des Kulturerbes ? SchülerInnen erforschen ihre Geschichte und die anderer Kulturen  Aus ganz Österreich wurden vielfältige Annäherungen an das kulturelle Erbe eingereicht: Historische Wandmalerei und Ornamente in der Steiermark, Gedenkstätten in der Waldviertler Kulturlandschaft, österreichische Volksmusik und Volkskultur, die Geschichte von Ess-Kulturen in Laa/Thaya, Architektur alter Bauernhäuser in Kärnten und der Gemeindebauten in Wien, der Mirabellgarten in Salzburg und die industrielle Revolution in Tirol standen u. a. im Focus der recherchierenden SchülerInnen.

Auf die Spuren des ?Mythos Moor? begeben sich SchülerInnen der Hauptschule St. Pantaleon in Oberösterreich. In einer fächerübergreifenden Auseinandersetzung erarbeiten sie die Kulturgeschichte, die Pflanzen- und Tierwelt und die ökologische und wirtschaftliche Bedeutung des Kulturgutes Moor für die Region.

Ganz im Zeichen des ?Jahres des interkulturellen Dialogs? steht das Projekt ?Denk?mal! ? Hier und dort ein Ruheort. Drei Glaubensgebäude stellen sich vor? der Marco-Polo-Schule in Wien. Ausgangspunkt sind die großen Wiener Glaubenshäuser der drei Weltreligionen: der Stephansdom, die Synagoge und die größte Moschee Wiens. In der Besichtigung der Gotteshäuser und der gemeinsamen Reflexion der jeweils anderen Glaubensgemeinschaften treten die SchülerInnen in einen interkulturellen und interreligiösen Dialog über das Kulturerbe.

?Displaced Persons. Jüdische Flüchtlinge in Vorarlberg nach 1945 auf dem Weg nach Palästina? ist der Titel des vom Bundesgymnasium Dornbirn eingereichten Projekts. In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum in Hohenems interviewen die Jugendlichen ZeitzeugInnen und dokumentieren diese Information. Begleitend lernen sie verschiedene Methoden der Recherche in der Landesbibliothek kennen und nehmen Kontakt zu einem ehemaligen jüdischen Mitbewohner auf, der aus Vorarlberg vertrieben wurde und nun in Israel lebt. Eine Ausstellung und die Veröffentlichung der Ergebnisse auf der Website ergänzen die Dokumentation verloren geglaubter Spuren.

Präsentation ausgewählter Schulprojekte in Wien
Alle teilnehmenden Schulen sind aufgefordert, ihre Arbeiten ausführlich zu dokumentieren. Dies geschieht in Form von Fotos, Plakaten, Büchern, CDs, Ausstellungen, Filmdokumentationen. Die Abschlussveranstaltung von ?Kulturelles Erbe. Tradition mit Zukunft? findet am 10. Juni 2008 von 14.00 bis 17.00 Uhr im Audienzsaal des BMUKK (1010 Wien, Minoritenplatz 5) statt. Der Festakt soll eine Würdigung für die teilnehmenden SchülerInnen und LehrerInnen sein und ihnen die Möglichkeiten zu einem Erfahrungsaustausch bieten.

Sämtliche Schulprojekte sind auf der Projektseite der Homepage nachzulesen:
www.kulturleben.at/tradition-zukunft

KulturKontakt Austria (KKA) ist eines der größten österreichischen Kompetenzzentren für kulturelle Bildung, Kulturvermittlung, kulturellen Dialog und Bildungskooperationen mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Im Bereich Kulturvermittlung agiert KulturKontakt Austria als Schnittstelle zwischen Kunst und Bildung. Im Auftrag des BMUKK werden innovative Projekte, Initiativen und Methoden der personalen Kunst- und Kulturvermittlung im schulischen und außerschulischen Bereich gefördert.

Aussender / Info: Projekt-Pressekontakt: KulturKontakt Austria, Mag. Andrea Hladky, 1010 Wien/Vienna, Universitätsstraße 5, Tel 01/523 87 65-85, Fax 01/523 87 65-20, presse_ke@kulturkontakt.or.at , www.kulturkontakt.or.at

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