Die Volkskultur Niederösterreich lässt im historisch wertvollen Weinviertler Brandlhof kirchliche Feste wieder aufleben. So zum Beispiel auch die traditionelle Maiandacht, die am 18. Mai 2008 im Brandlhof feierlich gestaltet und mit einem anschließenden Dämmerschoppen gefeiert wird.
Maiandachten entstanden zur besonderen Verehrung der Gottesmutter Maria als Ausdruck barocker Frömmigkeit. Die erste von den Kamillianern durchgeführte Maiandacht fand 1784 in Ferrara statt. Im 19. Jahrhundert setzte sich diese Andachtsform weltweit durch. ´Elemente der Maiandacht sind Marienlieder, Instrumental- und Chormusik, Rosenkranz, gesungene Litaneien, Fürbitten, Lesung aus der Heiligen Schrift, Marienlob und Aussetzung des Allerheiligsten. Im 20. Jahrhundert regte Papst Paul VI. in seinem Schreiben über die Erneuerung der Marienverehrung ?Marialis Cultus? unter anderem auch an, den Bezug zur Ökumene zu berücksichtigen und sich von aktuellen Fragestellungen, besonders von der Frauenfrage inspirieren zu lassen.
Musikalisch gestaltet wird die Maiandacht im Brandlhof am 18. Mai 2008 um 15.30 Uhr vom TKZ-Quartett. Anschließend erwartet die Besucher der Andacht in der wundervollen Atmosphäre des Brandlhofs ein Dämmerschoppen mit dem Musikverein Radlbrunn.
Termin: 18. Mai um 15.30 Uhr
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