Seit kurzem gibt es in Ybbsitz eine Erlebniswelt, die sich mit dem Thema Eisen auseinandersetzt: das "Ferrum". Mich persönlich freut es, da dieses Schaumuseum eine Bestätigung für das Reinsberger Pionierprojekt "ferroARTE" ist.
Gemeinsam mit dem Landschaftsplaner Christian Winkler wurden Künstler aus ganz Österreich eingeladen, sich mit dem Werkstoff Eisen auseinanderzusetzen. Das erste "ferroARTE"-Objekt war, wenn Sie so wollen, ein "Rostmaxl", der mit Kopfschütteln registriert wurde. Der heutige "Burgschalk", wie ihn tausende Besucher der ?Burgarena Reinsberg? kennen, firmiert jedoch nicht nur als "Mautwärter" am Eingang zu unserem Dorf, er zeugt vielmehr von unserer kulturtouristischen Entwicklung in den letzten Jahren: von der Avantgarde einer "ferroARTE" hin zum Mainstream des Opernstandortes "Burgarena Reinsberg".
Schön, wenn man die Kopfschüttler von damals als Besucher von heute begrüßen kann. Das ist ein Verdienst, das der "ferroARTE" (und all seinen Mitwirkenden) hoch angerechnet werden muss. Haben sie doch den Boden aufbereitet, auf dem wir heute ernten.
In diesem Sinne gehen wir heuer, im zehnten Jahr der offiziellen ?Burgarena?-Eröffnung, zurück an unsere Wurzeln und legen mit dem Buch ?ferroARTE? von Christoph Frühwirth eine Werkschau vor. Ein Rückblick, der begleitet wird vom Blick nach vorne. Im Rahmen des Mostviertler ?Viertelfestival? präsentiert der Metallplastiker Herbert Golser seine beiden ?Urtonhörner?. Eine Installation, die fortan die ?ferroARTE?-Schauplätze ?Burgarena Reinsberg? und ?Kulturwiese Hechaberg? verbindet.
Aussender / Infos: Karl Prüller (Geschäftsführer), Burgarena Reinsberg, 3264 Reinsberg 7, Tel 07487/213 88 oder 07487/23 51-2, office@reinsberg.at , www.reinsberg.at