Der Öst.Musikfonds ist vor drei Jahren angetreten, um qualitativ hochwertige Musikproduktionen zu ermöglichen, die letztendlich auch den Weg zu ihrem Publikum finden sollen. Und das geschieht in der Regel zu einem wesentlichen Teil über ein auditives Medium, sprich das Radio. Im europaweiten Durchschnitt liegt der Anteil heimischen Repertoires im Rundfunkprogramm bei 40%, im österreichischen (öffentlich-rechtlichen) Rundfunk sind es beschämende 14%, beim reichweitenstärksten Sender Ö3 gar nur 5%. Warum das so ist und wie darauf reagiert werden soll, wird Ende Mai im Rahmen einer Grundsatzdebatte erörtert:
AUSTRO-MUSIK - Ladenhüter Quotengift
Sind Österreicher schlechter als alle anderen in Europa?
Gesucht: Wege aus der Krise.
Grundsatzdebatte mit Musikern und Vertretern der Musikwirtschaft
am 29. Mai 2008 - 19 Uhr - im Marx-Palast, Maria Jacobi Gasse 2, 1030 Wien
Am Podium:
Peter Legat, Count Basic
Mag.art Monika Jaksch, Mono & Nikitaman
Dr. Werner Müller, Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie
Stephan Dorfmeister, G-Stone Recordings
Peter Paul Skrepek, Musikergilde
Gastgeberin ist Karin Resetarits, Abgeordnete im Europaparlament
Aussender: from the desk of, Mag.Harry Fuchs, Geschäftsführer, ÖST.MUSIKFONDS, Postfach 130, 1130 Wien, Tel 01/710 60 00, office@musikfonds.at , www.musikfonds.at