Christoph Dostal, Schauspieler und Tänzer, hat eine Idee verwirklicht, an die anfangs niemand geglaubt hat - einen Roman als Solostück für die Bühne zu adaptieren. Nicht irgendeinen Roman, sondern einen Krimi des österreichischen Kult-Autors Wolf Haas, dessen Romane "Silentium" und "Komm, süßer Tod" mit Josef Hader in der Hauptrolle bereits verfilmt wurden.
Zu sehen ist das grell, lustig und bissig, böse Theaterstück am 31. Mai im "KunstWerkPitten". Beginn: 20 Uhr, Tickets bei ÖTicket unter 01/96 0 96.
Nach dem Erfolg von "Der Knochenmann" (Laufzeit 3 Jahre) ist der Wiener Neustädter Christoph Dostal nun mit seiner zweiten Haas-Bearbeitung im In- und Ausland auf Tournee. Alleine spielt er alle 10 Figuren des Romans, baut tänzerische Elemente ein und projiziert kurze Filmclips, in denen er als vermeintlicher James Bond im Wiener Augarten im Slapstick-Stil eines Buster Keaton sein Unwesen treibt. Es ist ein "Solo-Stück" mit aberwitzig-rasanten Rollenwechseln, eine durchgehende Geschichte, in der sich die Spannung zuspitzt. Es ist Projektion und Musik, die kontrastiert oder harmoniert. Privatdetektiv Brenners´ Lieblings-Songs von Heintje bis Hendrix. Dostals Solo ist die Mischung von Bild, Tanz und Sound, die oft mehr als Worte sagt.
Aussender / Infos: Manfred Scheibstock, Fabrikstraße 2, 2823 Pitten, Tel 0650/89 10 709, manfred@scheibstock.at , www.scheibstock.at , www.kunstwerkpitten.at