21. Juni bis 14. Juli 2008, täglich von 9 bis 18 Uhr
Vernissage mit Helge Stiegler, (Eintritt: frei)
Trotz Ruprechters puristisch minimalistischer Haltung setzt der Künstler nicht nur auf Kriterien der Form und der Oberflächenbeschaffenheit seiner Bilder. (...) ?Das Spirituelle in der Kunst ist das im wörtlichen Sinn ganz Andere. Es lässt sich weder zeigen noch sagen. Wo es als das ganz Andere angesprochen wird, hat sich seine Erfahrung schon entzogen. Das geistige in der Kunst lässt sich nicht herbeireden. Es lässt sich nur erschweigen. Eine Art des Erschweigens in der Kunst ist die Abstraktion? so Georg Frank. (...) Ruprechter lädt uns zur komtemplativen Betrachtung der Bilder ein, die Bilder sind formal asketisch, rein, schweigend in sich ruhend, (...) diese Gemälde möchten keine Aufmerksamkeit erregen, sie sind kein Informationsträger oder Unterhaltungsmedium. Es sind Bilder, die ihren Betrachter auf sich selbst werfen: Anschauungen zur Selbstreflektion. (Werkbeschreibung von Florian Steininger)
Fritz Ruprechter
1950 geboren in Matrei in Osttirol, lebt als freischaffender Künstler in Maria Lanzendorf.
1972 ? 1976 Studium der Malerei in Wien; Cork, Irland und Groningen, Niederlande
1978 Förderungspreis der Stadt Wien
1978 ? 2008 Studienaufenthalte in Japan und Südamerika
seit 1975 zahlreiche Ausstellungen in Europa, USA und Japan
Musik: Helge Stiegler, Flöte
Aussender: Gemeinde Ernsthofen, Edith Bauer