Es sprechen: Robert Hansbauer, Obmann Dorferneuerungsverein Klein-Pöchlarn - Gerhard Wagner, Bürgermeister Klein-Pöchlarn - Dr. Elisabeth Priedl, Kunsthistorikerin, Akademie der bildenden Künste Wien - Karl Moser, Abgeordneter zum NÖ Landtag, in Vertretung des LH Dr. Erwin Pröll
Musikperformance mit Jean Christophe Mastnak (Horns), Michael Fischer (E-Violone, Sopran- und Tenorsaxophon) und Deklat omat ja?s
Im Jahr 2001 wurde auf Initiative des Dorferneuerungsvereins Klein-Pöchlarn (Herbert Golser) das Symposium ?Orte zum Verweilen? durchgeführt. Die eingeladenen KünstlerInnen entwickelten Konzepte für Arbeiten an der Schnittstelle von Wasser und Land entlang des Flussufers zur Donau. Die künstliche, geradlinige Naturlandschaft sollte durch künstlerische Interventionen thematisiert und aufgebrochen werden. 2007/2008 konnte der Entwurf von Max Bühlmann realisiert werden.
Die von Max Bühlmann nahe der Dorfmitte von Klein-Pöchlarn und der ehemaligen Anlegestelle des Fährschiffs Erika errichtete Arbeit bezieht sich nicht nur im Titel auf das Fährschiff, dessen Betrieb zwischen Pöchlarn und Klein-Pöchlarn 2001 anlässlich der Eröffnung der neuen Donaubrücke eingestellt wurde. Als begehbare Plattform, die auf der Donau schwimmt und über einen Steg begehbar ist, erinnert sie auch architektonisch an die Anlegestation.
Max Bühlmann arbeitet häufig im Grenzbereich von Architektur und Skulptur. So sind die sechs vertikalen und untereinander verbundenen Balken, die auf der hölzernen Plattform (5 x 10 m) stehen, nicht nur als architektonische Versatzstücke zu sehen, sondern funktionieren auch als Sonnennadeln, die einen mit der Sonne wandernden Schatten auf die Plattform werfen. Der Aufbau, einem durchlässigen Paravant ähnlich, setzt sich im Geländer fort, das somit integraler Bestandteil der Skulptur wird.
Die Arbeit soll nicht nur betrachtet sondern auch benutzt werden. Sie lädt zum Verweilen ein, zum Lesen, zum in der Sonne liegen oder ganz einfach zum auf die Donau schauen. Aber auch eine Benützung als ?Flussbühne? für Theater- oder Musikaufführungen, wie es eine zur Eröffnung geben wird, ist möglich.
Max Bühlmann wurde 1956 in Luzern (Schweiz) geboren, lebt und arbeitet in Wien. Ausbildung an der Schule für Gestaltung in Luzern und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bereits mehrere Arbeiten im öffentlichen Raum.
Kostenloser Shuttlebus von Wien nach Klein-Pöchlarn: ab Wien, Schwedenplatz / Nachtbushaltestelle, Abfahrt: 15 Uhr, Rückfahrt: ca. 21 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten unter 02742/9005-16273
Aussender / Kontakt: Katrina Petter, Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kultur und Wissenschaft, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten Tel 02742/9005-13504, Mail katrina.petter@noel.gv.at