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Veranstaltungen und Festivals

Theaterverein meyerhold.unltd präsentiert: TRACKER DOG

Die Abschlusspräsentation am 4. Juli, 19.00 Uhr im Stadtmuseum St. Pölten

Im Mai 2008 begaben sich im Rahmen des Viertelfestivals Niederösterreich insgesamt 50 Teams aus Hund und Mensch auf die Suche nach alternativen Wanderwegen. Die Resultate werden nun in Form einer Ausstellung präsentiert.

Wann? Fr 4. Juli 2008 um 19 Uhr
Wo? Stadtmuseum St. Pölten, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
Was? Vorstellung des Buches ?Anleitung zum Schnüffeln?, das die Wanderungen in Form von ?nachgehbaren? Spazierrouten dokumentiert. Eintritt: frei!

Info www.trackerdog.at , Hotline 0699/817 273 35, anmeldung@trackerdog.at
Veranstalter: Theaterverein meyerhold.unltd. Mitwirkende: Renate Pittroff, Christoph Theiler und Valerie Kattenfeld

Wir erinnern uns: Mai 2008, Auftakt des Viertelfestivals Niederösterreich. Die Künstlerin Renate Pittroff lädt zu einem ungewöhnlichen Projekt: Hundebesitzer sollen ihren Tieren folgen und sich an der Leine durchs Mostviertel führen lassen. In den fünf Veranstaltungsorten St.Pölten, St.Georgen-Hart, Ardagger Stift, Tulln und Scheibbs wurden die dabei entstehenden Bewegungsmuster durch ein GPS-gestütztes Routing-System aufgezeichnet. Die Ergebnisse diese Experiments waren, dass die Hunde ihre Begleiter mit der Erkundung neuer Räume überraschten: sie inspizierten Industrieanlagen, Kleingartensiedlungen, Jachthäfen und Minigolfanlagen, verlassene Bahngelände und das niederösterreichische Pressehaus.

Es sind 50 Routen entstanden von 350 m bis zu 13km, die das Mostviertel neu vermessen.
Die 5 neuen Wanderkarten für das Mostviertel werden nun im Stadtmuseum St. Pölten am 4. Juli 2008 um 19 Uhr erstmals öffentlich präsentiert: im Rahmen der Ausstellung wird das Buch ?Anleitung zum Schnüffeln? vorgestellt und die schönsten Routen des Projekts prämiert.

Theaterverein meyerhold unltd.
Der Theaterverein meyerhold unltd. wurde 1993 gemeinsam mit Alexej Lewinsky, einem der bekanntesten Moskauer Avantgarde-Regisseure, in Wien gegründet.

In den ersten Produktionen untersuchte meyerhold unltd. ausgehend von der Biomechanik W. E. Meyerholds die Sprache verschiedener Theaterformen, dann folgten Aufführungen, die elektronische Musik und multimediale Elemente miteinbezogen. Neben Produktionen nach Texten von Luigi Pirandello, Heiner Müller, Alexander Kluge oder Samuel Beckett, waren die Prosaarbeiten von Konrad Bayer Basis für szenische Experimente.

?der kopf des vitus bering? wurde zu einer theatralen Forschungsreise an den Rändern von Wien entlang: Vom Müllberg am Rinterzelt über den Friedhof der Namenlosen führte eine 6-stündige Busreise zu einem alten Fischkutter im Wienerwald (1997).

Bayers Roman ?der 6te sinn" wurde zu einer simultanen Theaterinstallation in Schloss Hagenberg, die gemeinsam mit dem Publikum den Roman an seinen Entstehungsort rekonstruierte.

Immer wieder wurden diese experimentellen Theaterproduktionen an topografisch wie gesellschaftlich exponierten Orten gezeigt, z.B. im Wartesaal des Südbahnhofs mit Luigi Pirandellos ?Der Mann mit der Blume im Mund? (1996). Programm von meyerhold unltd. ist, Theater dort zu installieren, wo Verschmelzungsprozesse von Realität und Fiktion zünden.

Der Theaterverein arbeitet in wechselnden Ensembles, die sich z.B. für die Inszenierungen der Texte von Konrad Bayer aus professionellen SchauspielerInnen und interessierten Laien zusammensetzen und in enger Kooperation mit bildenden Künstlern und MusikerInnen aus dem Bereich der elektronische Kunst (MACHFELD, Ch.Theiler, Erik Janson) wie für das Multimediaprojekt ?OhrRevolution? Schwechat 2003.

Die Theaterinstallation ?Whispering bones? 2005 zeigte in einer multimediale Performance als Uraufführung experimentelle Texte von Bodo Hell, Margreth Obexer, Peter Pessl, Birgit Schwaner, Lisa Spalt, Christian Steinbacher und Ulf Stolterfoht im RTA-Klima-Wind Kanal, einer Teststrecke für Klimaexperimente in Wien.

Zum Mozartjahr 2006 wurde für das Festival ?Höllenfahrt? das Projekt ?Reply? entwickelt, eine Mailingaktion, die in mehreren Ausstellungen u. a. im Wiener Künstlerhaus, in Radioinstallationen, als Hörspiel und in einer Sonderbeilage des Wiener ?Augustin? präsentiert wurde.

Renate Pittroff
Renate Pittroff, geb. 1963 in München, arbeitet als freie Regisseurin in den Bereichen experimentelles Theater und akustische Kunst (Hörspiel, Radiokunst, Soundinstallation). Sie studierte an der Universität Wien Theater-, Film-, Medienwissenschaft und Germanistik und arbeitete wissenschaftlich zu den Themen Semiotik und Medientheorie. Ihre praktische Ausbildung erhielt sie als Regieassistentin von Alexej Lewinsky, am Burgtheater Wien sowie am Theater Basel bei Regisseuren wie Hans Hollmann oder Herbert Wernicke.
Seit 1995 konzipiert und inszeniert sie die Projekte des Theatervereins meyerhold unltd. Mehrmals hat sie junge Avantgarde-AutorInnen zur gemeinsamen Arbeit eingeladen. Daraus entstanden Theaterperformances wie ?Eigenhändig? 1995 und ?äpfel und birnen   oder warum einer im strom nicht untergeht? (2002).
Auf den Gebieten Hörspiel und akustische Kunst arbeitet sie vorwiegend mit österreichischen AutorInnen wie Friederike Mayröcker, Peter Rosei, Franz Schuh, Brigitta Falkner für Radiosender in D, CH, A. Das Hörstück ?Die Dubois? (Text Peter Pessl) wurde für den Prix Europa, Berlin 1999 nominiert.
In den letzten Jahren stellte sie einige Kunstprojekte vor, die sich mit interaktiven Verfahren beschäftigen. Hier wird die Grenze zwischen betrachtendem Publikum und aktivem Produktionsprozess bewusst überschritten bzw. spielerisch umgangen. So entstand gemeinsam mit dem Komponisten Christoph Theiler und dem Autor Peter Pessl die interaktive Radio-Sound-Installation ?finalbluten", die zu internationalen Hörkunstfestivals eingeladen wurde, oder die Projekte ?stock exchange   eine interaktive Wechselstube? für Soho Ottakring 2002 und ?bm dna   Ministerium für DNA-Hygiene, Abteilung: Haar   eine theatrale Amtsanmaßung? für Soho Ottakring 2005 und ?grundstein 09/05? und die theatrale Mailing-Aktion ?Reply?, 2005-2006 (Ausstellung Künstlerhaus 2006). In Vorbereitung ist die 5-stündige durative Performance ?Requiem for a Death of Meaning?, UA Kanonhallen, Oslo.

Aussender: Mag. Thomas Pulle, Leiter Stadtmuseum, Magistrat St. Pölten
Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten, Tel 02742/333-2640, Fax 02742/333-2609
thomas.pulle@st-poelten.gv.at , www.stadtmuseum@stpoelten.at , www.st-poelten.gv.at

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