Romana Railender erzählt, wie schwer es in einem Weinviertler Dorf war, sich sein tägliches Brot zu verdienen. Die Aussaht, die Ernte, der Drusch waren wichtige Tage im Jahreskreislauf eines Landwirtes. Bauern fühlten sich der Natur und dem Herrgott ausgesetzt. Darum wurde ein Laib Brot stets in Demut mit drei Kreuzen versehen, bevor er angeschnitten wurde. Knecht, Dirn und die alten Leute, die ?Ahnln? waren wiederum auf die Güte der Bauern angewiesen, um zu ihrem täglichen Brot zu kommen. Davon und viele andere Geschichten erzählt Romana Railender in ihrer Themenführung Hartes Brot.
Das Brot der Bauern war meist steinhart, weil nur alle zwei Wochen frisch gebacken wurde. Das ersparte viel Arbeit und es wurde weniger davon gegessen. Dann wurde es hoch oben verwahrt, auf dem Brotreim, unerreichbar von Mäusen und den zahlreichen Kindern.
Doch das Brot gehört zu den unverzichtbaren Grundnahrungsmitteln. Die Arbeit eines ganzen Jahres war notwendig, um seine Grundsubstanz dafür zu erhalten, das Brot-Getreide. Romana Railender verfolgt auch diesen Weg, vom Säschurz über die Mühle bis zum Backofen. Dort können die Besucher den Geschmack und Duft des frischen Brotes genießen.
Themenführung mit Romana Railender ?Hartes Brot? Romana Railender erzählt, wie schwer es in einem Weinviertler Dorf war, sich sein tägliches Brot zu verdienen am Sonntag 17. August, 16.00 Uhr, Treffpunkt Eingangsgebäude
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