Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Theater rund um den Perchtoldsdorfer Marktplatz

Theater am Weinberg spielt ab 4. September ?Glaube Liebe Hoffnung?

Im Perchtoldsdorfer Gemeindeamt werden Dessous verkauft, im Regenharthaus Leichen zersägt, Arbeitslose treiben sich im Strenningerhof herum und der Wehrturm wird zur Polizeistation, wenn das Theater am Weinberg im September zwölfmal Ödön von Horváths Stück ?Glaube Liebe Hoffnung? spielt. Premiere ist am Donnerstag, den 4. September.

Siebzig Jahre, nachdem der Schriftsteller auf der Pariser Champs-Elysées von einem herabfallenden Ast erschlagen wurde, inszenieren die beiden Regisseure Gertrude Tartarotti und Martin Kotynek das Stück als spätsommerliches Stationentheater mitten im Zentrum von Perchtoldsdorf. Dabei erleben die Zuschauer den Lebensmittelpunkt der Marktgemeinde, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen haben: Das Stück taucht in tiefe Keller ein, versteckt sich in idyllischen Innenhöfen und endet im Turm. ?Das Publikum ?tanzt? mit unserem Ensemble von Station zu Station und erlebt so die Handlung hautnah und großteils unter freiem Himmel?, sagen die beiden Regisseure. ?Und auch bei Regenwetter wird niemand nass.?

Lauter kleine Paragraphen
Nach dem großen Erfolg der Woody-Allen-Komödie ?Spiels nochmal, Sam?, bei der das Theater am Weinberg im vergangenen Jahr bei acht Aufführungen mehr als tausend Besucher begrüßen durfte, zeigt das Perchtoldsdorfer Ensemble heuer als Alternative zu den Sommerspielen, die in diesem Jahr pausieren, ein Stück über kleine und große Gemeinheiten und die ?kleinen Leute?: Bei Horváth ist es eine junge Frau mit besten Absichten, die zunächst vom Weg abkommt und dann von kleinen Paragraphen unbarmherzig in den Abgrund gerissen wird. Elisabeth heißt jene Frau auf dem Weg nach unten, die mit einer gehörigen Portion Hartnäckigkeit ausgestattet um ihr Stück vom Kuchen kämpft, aber an der Gleichgültigkeit ihrer Umgebung zerbricht.

Auf dem Weg zu ihrem kleinen Glück leistet sich Elisabeth erst einen kleinen Fehler hier, dann eine Notlüge da, plötzlich ist sie vorbestraft ? und schon sind alle Lebenschancen vertan. Einmal in den Fängen der Justiz bleibt der Weg zurück verschlossen. ?In Zeiten einer Zweiklassenmedizin, den Abstiegsängsten der Mittelklasse und dem Auseinandergehen der sozialen Schere ist dieses Stück genauso aktuell wie zu jener Zeit als es entstanden ist ? auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise?, sagen die beiden Regisseure.

Wenn Menschen keine Menschen sind
?Eigentlich ist ?Glaube Liebe Hoffnung? ein Stück, das auf mildernde Zeitumstände plädiert?, sagen die beiden Regisseure: ?Doch eine ?humanere? Anwendung der kleinen Paragraphen fordert Horváth in dem Bewusstsein, dass das Wort paradox ist, weil ? wie Elisabeth sagt ? ?halt die Menschen keine Menschen sind?.? Regungslos und gefühlskalt, distanziert und abwartend stehen sie im Raum: unwillig zu reagieren und unfähig, Nähe herzustellen. Das einzige Gefühl, zu dem sie fähig sind, ist Mitleid ? mit sich selbst. ?Vielleicht kann der Zuschauer die Handlungsweise der Menschen auf der Bühne verstehen ? und vielleicht sogar besser, als ihm lieb ist?, sagen Gertrude Tartarotti und Martin Kotynek.

DATEN UND FAKTEN
Stück: Ödön von Horváth: ?Glaube Liebe Hoffnung?
Zwölf Vorstellungen im September, von Donnerstag bis Sonntag (4., 5., 6., 7. / 11., 12., 13., 14. / 18., 19., 20. und 21. September 2008) um 20.00 Uhr.
Die erste Station ist das Perchtoldsdorfer Regenharthaus, Marktplatz 6 (auch bei Schlechtwetter).

Karten zu 14 Euro (Jugend unter 26 Jahren: 9 Euro) im Internet zum sofortigen Ausdruck unter www.theater-am-weinberg.at , in sämtlichen Filialen der Bank Austria österreichweit, sowie im InfoCenter Perchtoldsdorf, Marktplatz 10, (Telefon: 01/866-83-400).

Die Premiere und die weiteren Vorstellungen der ersten Spielwoche sind bereits ausverkauft!

Videos, Fotos und mehr Infos unter www.theater-am-weinberg.at.

DAS ENSEMBLE 2008
++ Schauspiel: Matthias Barasits, Lukas Brenner, Elisabeth Burger, Martin Duda, Claus Göttfert, Marlies Kitzwögerer, Andreas Kolbábek, Christine Kolbábek, Patrick Loschmidt, Ulrike Nemec und Felix Ring.
++ Produktionsleitung: Elisabeth Burger und Lukas Rössler
++ Regie: Gertrude Tartarotti und Martin Kotynek

ÜBER DAS THEATER AM WEINBERG
Seit nunmehr zwölf Jahren gilt das Theater am Weinberg als der Bienenschwarm der Theaterbegeisterten in Perchtoldsdorf. Der Großteil des Ensembles besteht aus zwanzig- bis dreißigjährigen Perchtoldsdorfern. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, Theater zu machen, das sich im Suchen nach Wahrhaftigkeit und im Streben nach Qualität an professionellen Maßstäben orientiert ? doch vor allem berührt. Mit regelmäßigem Schauspiel-Unterricht, Sprechtrainings und harter Probenarbeit wollen sie diesem Ziel Jahr für Jahr näher kommen und ihr Publikum begeistern. So entsteht eine typische Eigendynamik ? und das Endprodukt kann alle überraschen.

Pressekontakt zu den Regisseuren:
Aussender: Dipl.-Biol. Martin Kotynek (Vereinssprecher)
Tel 0664/175 18 80, E-Mail: martin.kotynek@theater-am-weinberg.at
Mag. Gertrude Tartarotti (Obfrau)
Te 01/869 58 68 78, E-Mail: gertrude.tartarotti@theater-am-weinberg.at

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen