Der bildende Künstler Christian Gmeiner fuhr mit Freunden nach Kalmückien, um die heute dort noch immer lebenden europäischen buddhistischen Kalmücken um eine aktuelle Botschaft an die österreichischen Kalmuckträger/innen zu bitten.
Eröffnung: 20. September 2008, Melk, 15 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. September bis 1. November 2008
Ausstellungsort: Weinlokal kalmuck, Hauptstrasse 10, Vinothek & Accessoires, Kirchengasse 5, 3390 Melk/Donau, Mo. bis Fr. 9 ? 12 Uhr und 14 ? 18 Uhr, Samstag 9 ? 12 Uhr
Ab nach Kalmückien!
So lautet der Untertitel eines ungewöhnlichen Projekts, welches ein sechsköpfiges Team unter der Leitung des Kremser Künstlers Christian Gmeiner ans äußerste südöstliche Ende Europas führte. Dort leben in einer autonomen Republik innerhalb Russlands die Kalmücken, von denen einst auf irgend eine Weise der Stoff für den Kalmuck, die populäre Weinhauerjacke, in die Wachau gelangt ist.
Auf den ersten Blick haben die Kalmücken nicht viel mit den Wachauern gemeinsam: Sie sind mongolischen Ursprungs, waren einst Untertanen Dschingis Khans und gelangten als Nomaden in ihr heutiges Wohngebiet, die Steppen und Halbwüsten am Westrand des Kaspischen Meeres. Dort aber pflegen sie als die einzigen seit Jahrhunderten in Europa ansässigen Buddhisten ihre kulturellen und religiösen Traditionen ebenso engagiert wie die Wachauer die ihren.
In einer Ausstellung, die am 20. September im Rahmen des Mostviertelfestivals in Melk eröffnet wird, zeigt das Projektteam eine kleine Schau ihrer völkerverbindenden Aktion mit teils überraschenden Foto-, Video- und Textdokumenten.
Aussender: Christian Gmeiner, cgmeiner@aon.at