Auf Einladung des Tullnerfelder Kulturvereines und der Gemeinde St. Andrä-Wördern stellt Margit Ambros ihre Werke in der Wasserschischule am Hafen 1, in 3423 St. Andrä-Wördern aus!
Kommen Sie einfach vorbei am schönsten Platzerl an der Donau! Genießen Sie die Bilder und die kulinarischen Köstlichkeiten.
Margit Ambros: ?Ich liebe sie, ich hasse sie?.
Feurige Liebe oder vernichtender Hass: Margit Ambros lebt ihre Kunst ? mit all dem Temperament und all der Leidenschaft, die in dieser schöpferischen Frau und Künstlerin stecken.
Ihr erstes Bild hat sie gehasst. In ihr zweites hat sie sich verliebt. Und mit ihrem dritten Aquarell wurde eine tiefverborgene Liebschaft entfacht, die mit jedem weiteren schwungvollen Pinselstrich und mit jedem neuen kräftigen Farbakzent nicht nur das weiße Blatt Papier nährte, sondern auch das Herz der Künstlerin und der Betrachter.
Afrikanischer Farbenrausch. Strahlend Gelb leuchtet die Sonne zu Mittag, wie ein dunkler Rubin funkelt der Feuerball in der Abenddämmerung, die Erde schimmert in Cognacbraun, im Ozean spiegeln sich die unterschiedlichsten Blauschattierungen und die exotische Pflanzenwelt besticht durch ihr sattes Grün: Der schwarze Kontinent hat viele Farben. Farben, die mit dem Verlauf der Sonne ihr abwechslungsreiches Spektrum präsentieren. Farben, die eine tiefe Wärme ausstrahlen. Farben, die Margit Ambros bei ihren ausgiebigen Aufenthalten in Kenia einfängt und in ihren stimmungsvollen Aquarellen lebendig hält ? für sich und uns. ?Die afrikanische Natur im Lichtspiel der Sonne, die Wärme und Offenheit der Menschen: All das begeistert mich nun bereits schon seit 26 Jahren. Kenia ist für mich nicht nur eine zweite Heimat geworden, sondern vor allem auch Ort meiner künstlerischen Inspiration?, so die gebürtige Wienerin.
Klingt kitschig? Ist es aber nicht. Wer glaubt, dass es sich hier um Aquarelle à la Volkhochschulkurse handelt, irrt gewaltig. Die Werke von Margit Ambros, Schülerin des aus Neulenkbach stammenden Malers Gerhard Hiess, mit dem die Künstlerin eine enge Freundschaft verbindet, tragen eine ganz besondere Handschrift. Nämlich die einer ausdrucksstarken Frau, die das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen nicht nur lebt, sondern liebt.
Ist für Wolfgang Ambros die Musik das Ventil um sein Innerstes rauszulassen, so ist es für seine Frau die Malerei. ?Ich liebe meine Bilder. Aber nicht nur Farben können zickig und fordernd sein, sondern ich auch. Manchmal kann ich meine Bilder richtig versauen, zerstören, umbringen?, erzählt die selbstkritische Künstlerin über ihre temperamentvolle Beziehung zu ihren Werken.
Kunst, Musik und Kulinarik. Die Vernissagen von Margit Ambros sind wie ihre Bilder ? lebendig, inspirierend, mit einer gewaltigen Portion Lebensfreude.
Schwarzer Panther. Die meisten ihrer mittlerweile rund 50 gerahmten Werke entstanden in ihrem Haus in Kenia. Aber auch in ihrem Atelier 13, einer Berghütte mit Ausblick in der Nähe ihres Hauses in der Pfalzau, gibt sich Margit Ambros dem explosiven Farbenrausch hin. Dort schleicht sie, unruhig wie ein getriebener Panther, um ihre bisher größte Herausforderung. ?Die Aktmalerei von dunkelhäutigen Menschen hat mich schon immer fasziniert. Es fehlt nur noch der innere Anstoß?, gesteht Margit Ambros, die weiß: ?Wenn ich dann soweit bin, wird mich eine Leidenschaft packen, die mich nicht loslassen wird. Schmunzelnd fügt sie hinzu: ?Und ich bin mir sicher: Es werden Bilder entstehen, die ich lieben oder hassen werde?. Welches der Bilder, die Liebe oder den Hass der Künstlerin auf sich ziehen werden, wird sich zeigen ? was allerdings schon jetzt für alle Margit Ambros Fans feststeht: Sehenswert werden sie alle sein!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Margit Ambros
* 2. Februar 1954, in Wien
Sternzeichen: doppelter Wassermann
Aquarelle, Format: 100 x 80 cm
Aussender / Infos: MVM Müllner, 0699/11 35 11 66, www.mvmfm.at , www.tullnerfelder-kulturverein.at