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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Aktuelle Ausgrabungen in Schwarzenbach

Erster gesicherter Nachweis einer keltischen Münzprägestätte

Seit Ende September graben die Archäologen der Universität Wien gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam wieder in Schwarzenbach in der Buckligen Welt. Schicht für Schicht tragen die Archäologen dabei auf eine Fläche von über 300 Quadratmetern einen Teil des ehemaligen Handwerkerviertels dieser Ansiedlung der Kelten aus dem 2. und 1. Jahrhundert vor Christus ab.

Spektakulär sind vor allem die aktuellen Münzfunde: Neben Silbermünzen fanden die Archäologen auch Reste der zum Einschmelzen der Rohlinge verwendeten Tonplatten, in denen das abgewogene Silber in den Schmelzofen kam. Gefunden wurden aber auch die Rohmaterialien, darunter Silber und Billon, eine Legierung von Silber und Kupfer. Dies ist der erste archäologisch gesicherte Nachweis einer keltischen Münzprägestätte in Österreich.

Entdeckt wurden weiters die Reste mehrerer großer, aus Stein errichteter Ofenanlagen einer großen Werkhalle, in der unterschiedliche Metalle, Glas und Steine zu repräsentativen Waffen und Schmuckgegenständen verarbeitet wurden. Unter den Resten der keltischen Produktionsanlagen wurden nun zudem auch die Spuren abgebrannter Häuser aus der Bronzezeit entdeckt, die belegen, dass in Schwarzenbach bereits im 2. Jahrtausend vor Christus eine bedeutende Siedlung bestanden hat.

Die Grabungen in Schwarzenbach sollen im Laufe des Oktober abgeschlossen werden. Durch die danach am VIAS, der interdisziplinären Forschungsplattform für Archäologie der Universität Wien, anlaufenden naturwissenschaftlichen Untersuchungen sollen aus den Werkzeugen, den Werkstücken, den Resten der Ofenanlagen und den zahlreichen, zum Teil nur noch in Form von feinem Staub erhaltenen Abfällen die Arbeitsprozesse genau rekonstruiert werden.

Nähere Informationen bei VIAS / Universität Wien unter 0664/602 77-40304, Dr. Wolfgang Neubauer, e-mail Wolfgang.Neubauer@univie.ac.at und www.celtovation.at .

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