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Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung Gotthard Fellerer ?Tagträume"

Vom 15. bis 24. Oktober, Galerie Palais Palffy Wien

Im Galerieraum des Palais Palffy, 1010 Wien Josefsplatz 6, präsentiert Gotthard Fellerer etwa 40 kleinformatige Arbeiten unter dem Titel ?Tagträume?.

Gleich den Künstlern der Renaissance, die sich möglichst vielen Zweigen der Wissenschaft und Kunst widmeten und nach Vielfalt strebten (man könnte hier aber auch bekannte Künstler von heute, wie David Bowie u.a.m. anführen), ist Gotthard Fellerer Maler, Autor, Verleger, Multiplikator, Philosoph und Musikant.

Aus aktuellem Anlass sei hier ? beispielhaft für seinen künstlerischen Geist und Spürsinn ? die Erstpublikation der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek (bereits 1970) in seiner Kunststreitschrift ?707? (jetzt ?BravDa?) erwähnt.

Der Kulturwissenschaftler Univ. Prof. Dr. Christian Hubert Ehalt definiert Gotthard Fellerer als eine polyhistorische Performance:
?Gotthard Fellerer ist eine Art Anti-Oblomow. Ständig arbeitet er an neuen Projekten. Ständig erhalten seine Freunde und Freundinnen Einladungen zu künstlerischen und intermedialen Aktivitäten.
Gotthard Fellerer gehört zu den wenigen Persönlichkeiten mit einer ausgeprägten Dreifachbegabung als bildender Künstler, als Autor und als Musiker.
Seine Projekte und Werke stehen eindrucksvoll für sich allein, sie ergänzen und kommentieren sich jedoch auch gegenseitig. Fellerer denkt ständig über Wege, Ziele und Bedeutungen des Künstlerischen in der Gesellschaft nach: ?Kunst bedeutet für mich weiterführen und ergänzen der visuell erfahrbaren Realität, das heißt, die Offenlegung des Nicht-Sichtbaren. Kunst ist jenes dynamische Prinzip, das am meisten zur inneren und äußeren Befreiung des Menschen beiträgt.?

Der bekannte Konstruktivist Klaus Basset (+) meinte einst:
?Fellerers Arbeiten entsprechen der Maxime, sich selbst in seinen Wandlungen treu zu bleiben, um die Kühnheit und die Freiheit zu bewahren, anders zu sein.?

Gotthard Fellerer zu seinen Bildern:

?Wenn ich male, atme ich anders, die Welt versinkt, löst sich auf, ich selbst werde Bild und ?atme? Bild. Der Rhythmus des ewigen freien Atems erfasst und durchdringt alles Leben, auch mich, der ich Bild bin. Ich eratme Bilder, welche leben und reifen.

Mein Tun steht in starker Affinität zu jenen Malerphilosophen, die wussten, dass der Zustand des Nichtwissens erreicht ist, wenn die Vernunft alles durchdringt (Lao Tse). Damit befinde ich mich in der Tradition derer, die im Geistigen den Impuls sehen, der allein zur Kunst-pur führt.

Kunst machen heißt für mich Unsichtbares sichtbar machen, ich halte Zeit an.
In dem jeweiligen ?Jetzt? eines Bildes ruht zeitlose Zeit.

Meine Bilder sind keine Rückzugsgefechte aus der Wirklichkeit, hilflose Schreie eines Geknebelten, der bar anderer Mittel seinen Frust artikuliert, sondern sind blanke Vibrationen des Werdenden die durch mich Seinswirklichkeit erlangen. Sie sind Ausschnitte einer absoluten, uns alle verbindenden Totalität, bruchstückhafte Näherungen einer Wirklichkeit, die uns unbegreiflich.

Somit vermeide ich in meinen Arbeiten einen strikten Formen- und Formelkanon, sondern strebe nach der Bannung der Neuheit des flüchtigen AUGENblickes, der alles in sich birgt.

Meine Bilder sind Meditationsobjekte, die Unsichtbares sichtbar machen: ?Tagträume?

Gotthard Fellerer
Geb. 1. 11. 1944 in Baden, lebt in Wiener Neustadt, Prof.; seit 1967 weit über 100 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen - weiters 20 Einzelausstellungen im In- und Ausland. Er kuratierte mehr als 300 Ausstellungen. 1976 ? 1993 und seit 2003 wieder ausführendes und planendes Mitglied des NÖ Kulturforums; 1980 ? 1995 Gastmaler der Rabnitztaler Malerwochen; 1974 ? 2003 freier Mitarbeiter am Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, Wien; 1966 ? 1968 Mitglied der Worried Men Skiffle Group; Gründungsmitglied der Literaturvereinigung Podium; 1977 ? 1993 Mitglied des NÖ Kultursenates; mehrere Legislaturperioden hindurch Mitglied der Kunst  Ankaufskommission des BMfUK; Mitglied des Internationalen P.E.N. Clubs; Gründungsmitglied und Obmann des Kunstvereines Süd Ost; Mitglied der Rata Turi Dreier Bänd; Kurator der WALLI Kunstleit?n K.V.S.O.; 2006 Gründung des Labels ?DEAI? ? d.h. ?Begegnung in tiefer Freundschaft?  gemeinsam mit dem japanischen Designer Yasuhiro Chiji; 1970 ? 1982 Herausgeber der Kunststreitschrift 707; seit 1994 Herausgeber und Chefredakteur des satirischen Kunstblattls BravDa; seit 1967 mehr als 350 Veröffentlichungen über Kunst, Kunstvermittlung, Metaphysik und KünstlerInnen; einige Preise und Anerkennungen.

Die Ausstellung ist ausgenommen Sonntag vom 16. ? 24. Oktober täglich von 12.00 ? 18.00 bei freiem Eintritt zu besichtigen.

Aussender, Kontakt: Gotthard Fellerer, atelier-fellerer@ncc.at ; www.austrian-art.at ; 0676/52 098 44

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