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Veranstaltungen und Festivals

Götz Burys Traumfabrik ?best of böse?

Vernissage am 16. November, 14 Uhr im Schau-ST.A.LL Amstetten

Vernissage: 16. November 2008, 14 Uhr
Begrüßung: NR Uli Königsberger-Ludwig
Zur Ausstellung spricht: Götz Bury
Eröffnung: Andreas Steiner
Musik: Lens´n Pens
Kontakt: Andreas Steiner ? 0660/915 45 34

Götz Bury?s Traumfabrik ist ein Fotostudio, in dem sich die BesucherInnen selbstinszenieren und so ihren Traum vom sorgenfreien Leben, in Reichtum und Glück, wahr machen können. Als bleibenden Beweis für den unwahrscheinlichen Erfolg bekommen sie ein Erinnerungsfoto mit auf den Weg.
Als Kulissen stehen ihnen neben einem neoklassischen Hollywood-Pool und einem grandiosen Privatjet natürlich auch eine prachtvolle Villa, sowie andere luxuriöse und extravagante Räumlichkeiten zur Verfügung, die geeignet sind, exquisiten Lebensstil angemessen zu simulieren. Dazu werden Champagner-, Langusten- und Kaviarnachbildungen - oder was immer das Herz kulinarisch begehren mag - gereicht. Ob teure Autos, TV Kameras, hochkarätige Mikrofonbatterien, oder sogar ideale PartnerInnen, alles ist in ausreichender Zahl und erstklassiger Qualität, als PappkameradInnen bzw. täuschend echten Blechattrappen vorhanden, um im Angesicht des Blitzlichtgewitters der herandrängenden Paparazzi zu einer unvergesslichen Bildkompositionen zu verschmelzen.
Denn mediale Erscheinung wirkt auf andere Menschen bekanntlich weit gründlicher, als reale Existenz dies je vermögen würde.

Nun inszeniert sich medial allerdings nicht nur das Gute erfolgreich, sondern ebenso das Böse, dessen Bandbreite von Saddam Hussein, über Osama Bin Laden, bis zu Herrn F. aus Amstetten reicht, deren Bösartigkeit ebenso Legende ist, wie ihr Kultstatus. Und dass das Gute ohne das Böse gar nicht funktionieren würde, versteht sich ja fast schon von selbst.

Im Kern beschäftigt sich die Traumfabrik mit Rituellen Handlungen im Zusammenhang mit Statussymbolen, Fetischen und Kultobjekten, also mit der öffentlichen Inszenierung von Macht.

Ein wichtiger Antrieb für die Entstehung der Traumfabrik war nicht zuletzt der Gedanke, dass es weder angenehm noch wünschenswert sein kann, teure und schwer zu bewachende Prestigeobjekte, wie Rolex Uhren, Ferraris und Luxusvillen, aber auch atombombensichere Spezialkeller, tatsächlich selbst zu besitzen. Denn niemand will ernsthaft die unangenehmen Begleitumstände ertragen müssen, die mit ihrem Besitz bzw. ihrer Erlangung einher gehen, wie extremer Arbeitsstress, Ausbeutung anderer Menschen, damit einhergender Vereinsamung und nicht zuletzt Angst vor Neid und Missgunst, Raub und Betrug.

Ebenso will natürlich niemand allen Ernstes so böse sein, wie Nordkoreas bizarrer Diktator Kim Jong II, oder wie der oberste Terroristenjäger George W. Bush. Aber dennoch mag es den einen oder anderen geben, der einmal für ein Foto in deren Haut schlüpfen möchte und sei es nur, sagen wir, aus rein wissenschaftlichem Interesse.

Aussender: Andreas Steiner, Galerie Schau-ST.A.LL, Mag. art Andreas Steiner, Am Kreuzberg 1, 3300 Amstetten, Tel 07472/98 235, Mobil 0660/915 45 34, a.steiner@schaustall.at , www.schaustall.at

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