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Veranstaltungen und Festivals

Transflair: Spannungen, Spannungen. Passion & Spiele

Am 27. November, 20 Uhr, ULNÖ Krems/Stein

KRIMIHELDEN & TERRORISTEN
EINTRITT: EUR 8,- / erm. EUR 6,-
Im Anschluß Wein und Büffet

Die Welt scheint voller spannender Geschichten - wie lassen sie sich heute literarisch nutzen? Wie schildern zwei bekannte Schriftstellerinnen packende Vorfälle, vom Beginn eines weltweiten Terrorismus und vom städtischen Verbrechen? Wie schaffen sie ihre erzählerischen Brücken? Wie verhält sich ein ästhetischer Ansatz zur Spannung der Erzählung?

Ulrike Draesner verknüpft in ihrem großen Roman Spiele (2005) den Terroranschlag bei den Olympischen Spielen 1972 in München, seine Geheimnisse, Winkelzüge, Folgen mit den privaten Wirrungen einer Photographin.

Lilian Faschinger verbindet in Wiener Passion bekannte Stadtbilder mit psychischen und kriminellen Tiefengängen, historischen und aktuellen Ansichten; ihr Roman Die Stadt der Verlierer läßt hinter dem Flair der Fassaden allerlei Machenschaften und Niederlagen ihren Lauf nehmen.

Die beiden Schriftstellerinnen, Ulrike Draesner aus Berlin und Lilian Faschinger aus Wien, lesen aus ihrem Werk und sprechen miteinander über ihre literarischen Umsetzungen von Abwegen und Ansichten, über Geschichten und Erzählen.

KLAUS ZEYRINGER
Lebt in Angers (F) und Wien, Professor an der Université Catholique de l'Ouest, Kritiker für Standard, Volltext, Literatur und Kritik. Zudem Experte für Fußball und Karl Valentin. Bücher, zuletzt: Österreichische Literatur seit 1945 (2001); Ehrenrunden im Salon. Kultur - Literatur - Betrieb. Essay (2007).

ULRIKE DRAESNER
Legt 1995 ihr literarisches Debüt mit dem Gedichtband gedächtnisschleifen ab. Der geschulte klare Blick, mit dem sie sich ihrer Arbeit annähert, resultiert in vielschichtig verwobenen Texten, in präziser Sprache mittels derer sie sich historischen, medialen und biotechnischen Fragen, komplexen Themen, stellt, immer mit jenem Ton, den ein Kritiker folgendermaßen wahrnimmt: "Das ist er, der unverwechselbare Draesner-Sound, schon oft vernommen, doch immer wieder neu und unerhört."

2007 erschien der Essay-Band Schöne Frauen lesen. U.a. mit Texten zu Ingeborg Bachmann, Friederike Mayröcker, Gertrude Stein, Virginia Woolf.

Max' zweiter Tanz, der nie hätte stattfinden sollen, bei Nacht und Feuerschein, Max, eben 18 Jahre alt, gesund - sprang, rannte, fiel. Drei Schüsse ins Bein, einen in die Lunge, das war, als Nachrichtenmeldung, eine halbe Zeile lang: junger Polizist, verwundet in Fürstenfeldbruck. Das Ende der Geiselnahme von München. Aus: Spiele, Roman, Luchterhand 2005

LILIAN FASCHINGER
Die gebürtige Kärtnerin begann zu schreiben, um der Provinz zu entfliehen. "Alle Frauen, die ich beschreibe, sind Grenzgängerinnen, die aus Verhältnissen, in die sie durch den Katholizismus und das Patriarchat gezwungen werden, auszubrechen versuchen", stellt die Autorin fest. Seit über 20 Jahren ist Faschinger ein wichtige und unverwechselbare Stimme im österreichischen Literaturbetrieb - der internationale Durchbruch gelang mit dem Roman Magdalena Sünderin (1995), der in 17 Sprachen übersetzt wurde. Der jüngste Roman, Stadt der Verlierer (Hanser 2007), welcher ironisch mit den Versatzstücken des Krimis agiert, wurde mit dem Friedrich Glauser-Preis 2008 ausgezeichnet:

Da es Emma schwerfiel, Telefonate mit ihrer Mutter zu beenden, entschloss sie sich zu einer Notlüge. "Ich muss aufhören. Der Exhibitionist, den ich observiere, ist eben aus dem Haustor getreten. Eine ältere Dame (.) schloss zu Emma auf. "Ich will nicht indiskret sein", flüsterte sie ihr ins freie Ohr, "aber welches Haustor ist denn das fragliche? Wissen Sie, ich habe noch nie einen Exhibitionisten gesehen."

Beginn: 20 Uhr. Ort: Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems / Stein. Tel 02732/72 884. www.ulnoe.at

Aussender: Wolfgang Kühn, dummail@gmx.at 

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