Francois Villon 1431 ? 1463? Die lasterhaften Balladen des großen Desperados unter den französischen Dichtern in den einmaligen, ausdruckstarken Nachdichtungen von Paul Zech. Es sind Balladen über Liebe, Leid, Hass, Sex, Laster, Armut, Provokation, Vergänglichkeit und Tod. In der Dichtung Villons kommt jede Nuance seines Lebens zu ihrem Recht. Er hat oft in einem animalischen Überschwang die Sittengesetze verletzt, indem er in aller Öffentlichkeit sich das Recht für Handlungen nahm, die bei der Obrigkeit nur hinter verschlossenen Türen zulässig waren. Villon nahm sich als Kritiker kein Blatt vor den Mund. Und so wurde er mehr als einmal von den weltlichen und geistlichen Gerichten verfolgt, gefoltert, eingekerkert und verbannt. Seine Balladen sind ein unvergängliches Zeugnis der Weltliteratur. Nie zuvor ? aber auch später nicht mehr - sind in der französischen Dichtung Liebe und Hass, Tod, Hunger und Armut, Laster und Ausschweifung so unmittelbar, frech, humorvoll und zugleich so erschütternd Sprache geworden. Seine Balladen bezeugen ein abenteuerliches Vagabundenleben zwischen kriminellem Milieu und Fürstenhöfen. Besetzung: Willy Egger, Renate Egger
Sonntag, 30. November 2008, 18 Uhr, Karten: 14 / 10 ?
Aussender / Infos: TWW Theater Westliches Weinviertel, Ort: Theaterstadl 2042 Guntersdorf, Bahnstraße 201, Tel 02951/29 09 (Di 14-17, Do 8-11), www.tww.at