Das Philharmonische Orchester GYÖR unter der Leitung von Gerhard Lagrange spielt Melodien aus bekannten Opern und Operetten. Solisten: Brigitte Lentner (Sopran), Sergio Cattanes (Bariton)
Programm:
G. Bizet - Vorspiel zu ?Carmen?, Auftrittslied des Escamillo
A. Dvorak - Humoreske
F. Lehar - Vilya-Lied
G. Rossini - La Danza
J. Strauß ? Annenpolka, Wein, Weib und Gesang (Walzer)
G.Verdi - Trinklied aus ?La Traviata?
Pause
F.v.Suppé - Ouverture zu ?Leichte Kavallerie?, ?Meine Lippen, sie küssen so heiß? aus ?Giuditta?
E. Kalman - Grand Palstas (?Teufelsreiter?)
F. Lehar - Auftrittslied Danilo aus ?Die lustige Witwe?
D. Schostakowitsch - Second Waltz
F. Lehar - ?Lippen schweigen?, Duett aus ?Die lustige Witwe?
G. Lagrange - Red River (Westernmelodie), Casino Galopp
Der Rechtsvorgänger der Philharmonischen Orchesters Gy?r wurde im Jahre 1862 durch den in Gy?r geborenen Anton Richter, Vater des weltbekannten Dirigenten Hans Richter, gegründet. Seither spielt das im Jahre 1894 zum Stadtorchester ernannte Ensemble eine hervorragende Rolle in dem kulturellen und musikalischen Leben der Stadt Gy?r. Im Jahre 1968 wurde es für Berufsorchester erklärt und dies ermöglichte eine weitere Entwicklung in dem Leben des Ensembles von 80 Musikern. Neben den in- und ausländischen Konzerterfolgen zeigen noch zahlreiche Plattenaufnahmen den Rang des Philharmonischen Orchesters Gy?r. Das Orchester ist wohlbekannt in Österreich, Italien, Deutschland, Tschechei und Kroatien, Luxemburg, Holland, Dänemark, Bosnien und Slovakien.
Während der vergangenen Jahrzehnten wurde das Orchester von weltberühmten ungarischen und ausländischen Maestros dirigiert, zum Beispiel: Lamberto Gardelli, Angelo Epfrikian, Kobayashy Ken-Ichiro, Ludovit Rajter, Jurij Simonov, Arvid Jansons, Eugene Goosens, Carlo Zecci, Hiroyuki Iwaki, Miklós Erdélyi, András Kórodi und Hans Richter, der Sohn von Anton Richter, der Orchestergründer.
Das Orchester nimmt, während es die Standardwerke der Meister der Klassik in seinem Repertoire hält, aktiven Anteil an Aufführungen zeitgenössischer ungarischen Komponisten. Im Jahre 1988 wurde die diesbezügliche Arbeit des Orchesters mit ARTISJUS-Preis anerkennt.
Die Uraufführung der Werke mehrerer ungarischer Komponisten ist auch mit dem Namen des Orchesters verbunden.
Gerhard Lagrange, Komponist und Dirigent
Gerhard Lagrange wurde in Bad Vöslau, Niederösterreich, geboren. Er begann mit 9 Jahren sein erstes Klavierstudium bei Prof. Kurt Cerné. Bereits mit 17 Jahren war er Organist in der Stadtpfarrkirche von Bad Vöslau und Komponist einer lateinischen Messe. Gerhard Lagrange studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien Kapellmeister, Chorleitung und Komposition bei den Professoren Swarowsky, Schmid und Uhl; Wahlfach Posaune. Sein erstes Engagement trat er am Stadttheater in Baden als 1. Kapellmeister an. 1980 wurde ihm, in Würdigung seiner Verdienste, der Titel ?Musikdirektor? verliehen. Seit 1967 ist er Gastdirigent des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters, seit 1981 des Wiener Hofburgorchesters. 1992 leitete er die Wiener Sinfonietta im Rahmen des Wiener Musiksommers (Klangbogen) im Rathaus. Er absolvierte ab 1985 Gastdirigate an der Grazer Oper, 1986 am Raimundtheater, 1990 an der Wiener Volksoper.
Er ist Dirigent zahlreicher Konzerte im Wiener Musikverein, im Konzerthaus und in der Hofburg. Er übte Gastdirigententätigkeit im Ausland aus. Tourneen führten ihn nach Hong Kong, Taipeh, Singapur und Japan. Er leitete Neujahrskonzerte in den Niederlanden, Belgien und Ungarn. In den letzten Jahren dirigierte er oft die Filharmonie Bohuslava Martinu Zlin, das philharmonische Orchester Györ, sowie das Johann Strauß- bzw. Franz Lehár-Orchester Budapest und vertieft somit seine künstlerischen Beziehungen zu den nunmehrigen EU-Mitgliedsstaaten Tschechien und Ungarn. Seit 1996 ist Gerhard Lagrange musikalischer Leiter der Operettenbühne Wien und Tourneen mit ihr führen ihn durch Deutschland, Luxemburg, Belgien, die Niederlande, Frankreich, Dänemark, Italien, die Schweiz und selbstverständlich auch durch Österreich. Er ist Gründer und musikalischer Leiter des Arthur Krupp-Symphonieorchesters Berndorf und Initiator der seit 1999 stattfindenden Berndorfer Neujahrskonzerte. Im November 2001 führte ihn eine Gastdirigententätigkeit nach China, wo er mit den Symphonieorchestern von Peking, Shenzen und Shanghai zusammenarbeitete. Gerhard Lagrange ist Komponist von zahlreichen Orchester- und Chorwerken. Er erhielt viele Ehrungen und Auszeichnungen, darunter das silberne Stadtwappen und die Kaiser Friedrich Medaille der Stadt Baden, sowie den Stephanusorden durch den Erzbischof von Wien, den Ehrenring der Stadtgemeinde Bad Vöslau und das goldene Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich. Gerhard Lagrange nahm zahlreiche CD-Produktionen im Studio und im Konzertsaal auf.
Er ist Mitglied des österreichischen Musikrates und Chorleiter im ÖSB.
Kartenpreise:
Parterre: Vorverkauf ? 20,- ermäßigt ? 18,- Kinder ? 10,- Abendkassa ? 22,-
Galerie: Vorverkauf ? 16,- ermäßigt ? 14,- Kinder ? 8,- Abendkassa ? 18,-
Aussender: Gerhard Lagrange, aon.912177796@aon.at