Galerie Blaugelbezwettl, Propstei 1, 3910 Zwettl, www.blaugelbezwettl.com , info@blaugelbezwettl.com
Am Freitag, den 16.Jänner 2009 um 19 Uhr findet in der Galerie Blaugelbezwettl, Propstei 1, 3910 Zwettl, folgende Veranstaltung statt: "InnenStimmen" ? Lesung von und mit Christl Greller - Zwei Erzählungen - "Piano, Piano" aus dem Buch "Der Schmetterlingsfüßler" und "Im Netz" aus dem Buch "Schatten werfen".
In beiden Fällen reagieren die Hauptpersonen auf ihr Inneres, auf etwas, das sie unbewusst anrührt bzw. tatsächlich innerlich "anspricht" - ohne dass sie sich darüber so wirklich klar werden.
Christl Greller, geboren in Wien, wohnhaft in Wien & NÖ, arbeitete in der internationalen Werbebranche, bevor sie sich 1995 dem literarischen Schreiben zuwandte. (Sechs Buchveröffentlichungen, zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und in internationalen Literaturzeitschriften, im Rundfunk und Internet. Mehrere Auszeichnungen, u.a. Wilhelm Szabo Preis des Österreichischen Schriftstellerverbandes 2002; Féile Filíochta International Poetry Prize 2005; Poem of Europe Award 2005). Christl Greller ist eine, die sich keine Sicherheit zugesteht, sie ist sich ständiger Veränderung bewusst. Sie lebt sozusagen aus dem Koffer, was ihr Lebensgefühl betrifft. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stand und steht der Mensch, seine Angst und Heimatlosigkeit, das Ausgeliefertsein an das Schicksalhafte.
Wolfgang Bauer, Träger des österreichischen Staatspreises für Literatur, sagt über ihre Schreibtechnik: "In ihrem feinen, unprätentiösen Schreiben spielt vieles zugleich, was Literatur ausmacht: die Geschichte in der Nicht-Geschichte, die Krimi-Spannung in der Beobachtung..., der scheinbar angepeilte Plot, der sich überraschenderweise in nichts auflöst und somit zum Kunstplot wird, psychologische Perfektion, die sich mit abstrakter Ästhetik verträgt."
Über ihre Inhalte schreibt Sabine E. Selzer, Kulturjournalistin und Rezensentin (A / Hu): "Wahrlich wie auf Schmetterlingsfüßen kommen Christl Grellers Erzählungen daher, auf leisen Sohlen schleicht sich die Fantasie ins Alltägliche. Es sind sensible, unaufdringliche Texte, bemüht um die Zwischentöne in unserem Leben....Es darf etwas im Raum stehen bleiben, ein Knoten, der sich nicht auflöst, ein Ende, das offen bleibt, der Ausgang ist der Fantasie des Lesers überlassen."
Aussender: Mag. Martin Anibas, info@blaugelbezwettl.com
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