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Veranstaltungen und Festivals

Transflair: Afrika. ? Vermessen. Vergessen. Verraten.

Am 29. Jänner, 20 Uhr im ULNÖ in Krems/Stein

ORT: ULNÖ, BEGINN: 20 Uhr, EINTRITT: EUR 8,- / ermäßigt EUR 6,-
Im Anschluss Wein & Buffet

So weit weg scheint der Kontinent Afrika, und dennoch stellt er bisweilen auch in Mitteleuropa eine Projektionsfläche für literarische Reisen ins ganz Andere dar. Oder für Erzählungen von alten, neuen Verheerungen des Kolonialismus. Was haben wir mit Afrika zu tun, welche historischen und gegenwärtigen Verantwortungen? Welche Bilder vermittelt Literatur hiesiger Provenienz? Wie vermag Sprachkunst humanitäre Katastrophen zu schildern?

Dazu lesen, darüber sprechen Lukas Bärfuss aus Zürich, dessen Roman Hundert Tage über den Völkermord in Ruanda und die eidgenössischen Verwicklungen nicht nur in der Schweiz enormes Aufsehen erregte, und Max Blaeulich , der in drei Romanen auf den anderen Kontinent und durchs wilde Europa führt, von Kolonialexpeditionen nach Afrika und ihren Folgen erzählt.

LUKAS BÄRFUSS
Weltweit aufgeführter Dramatiker, international ausgezeichnet, lebt mit seiner Familie in Zürich und legt mit seinem Roman Hundert Tage ein atemberaubendes Debüt vor. Oszillierend zwischen dem Hass im Herzen und dem Kampf um die Unschuld, erzählt er die "Geschichte eines moralischen Irrtums", der in einen unvorstellbar grausamen Genozid mündet - in Ruanda, im Jahr 1994. Weit weg. Sehr nah.

Gut, ich gebe zu, es waren ein bisschen mehr als nur ein paar Leichen, aber das einzige Chaos, das je in Kigali herrschte, war jenes, das beim Papstbesuch ausbrach. (Aus: Hundert Tage, Wallstein 2008.)

MAX BLAEULICH
In Salzburg lebender Autor, Herausgeber, Antiquar und bildender Künstler hat mit einer akribisch recherchierten Trilogie, die vor Detailkenntnis, sinisterem Witz, barocker Erzählfreude und brutalen Abgründen strotzt, ein erschreckendes Panorama mitteleuropäischen Machtstrebens vorgelegt. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs beginnt die finstere Reise von vier österreichischen "Rassenforschern" auf den dunklen Kontinent. "Kilimandscharo zweimeteracht" (2005), "Gatterbauerzwei oder Europa überleben" (2006), "Stackler oder die Maschinerie der Nacht" (2008); alle bei Residenz.

"Ja, die Rasse, die Rasse, Herr Professor." Ihr erschien, dies wäre die Parole des Lebens. (Aus: Stackler oder die Maschinerie der Nacht)

KLAUS ZEYRINGER
Lebt in Angers (F) und Wien, Professor an der Université Catholique de l'Ouest, Kritiker für Standard, Volltext, Literatur und Kritik. Zudem Experte für Fußball und Karl Valentin. Bücher, zuletzt: Österreichische Literatur seit 1945 (2001); erweiterte Neuauflage 2008 (Studienverlag); Ehrenrunden im Salon. Kultur - Literatur - Betrieb. Essay (2007).

Mit Unterstützung von Pro Helvetia.

Ort: Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems / Stein, Tel 02732/72 884. www.ulnoe.at

Aussender: Wolfgang Kühn, dummail@gmx.at

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